Am späten Mittwochnachmittag, (7. Juli 2021), sind Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth auf einen polnischen Lkw aufmerksam. Der Lastwagen war in Richtung Berlin auf der A9 unterwegs und augenscheinlich zu hoch. 

Bei der Kontrolle der Lastkraftwagenfahrer auf dem Rasthof Sophienberg stellten die Beamten bei dem 30-Jährigen ukrainischen und seinem 40-jährigen russischen Beifahrer massive Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht fest. Die beiden Fahrer hatten mehrfach ihre Fahrerkarte trotz Fahrtätigkeit nicht mit dem digitalen Kontrollgerät bestätigt.

A9: Lkw war zu hoch - Polizisten reagieren

Die Polizisten untersagten den Fahrern die Weiterfahrt, weil zudem die erlaubte Höhe des Lkws vor Ort nicht wieder hergestellt werden konnte. Das Fahrzeug war 22 cm höher als erlaubt. Am nächsten Tag sollten dann die Reifen des Lkws mit kleineren Reifen erfolgen.

Bei dem Fahrer eines weiteren Lkws, den die Beamten kontrollierten, trauten sie ihren Augen kaum. Der 55-jährige ukrainische Fahrer des Lastwagens bestätigte ebenfalls seine Fahrtätigkeiten nicht. Er hatte in den zurückliegenden Wochen über 3300 Kilometer seine Fahrerkarte beim Fahren nicht benutzt. 

Die Polizisten verhängten ein Gesamtbußgeld von 14500 Euro, das noch an Ort und Stelle beglichen werden musste. Außerdem mussten die Waren eines Lastwagens bei einer nahegelegenen Firma Umgeladen werden. So konnte dann auch die Höhe des ersten Lkws angepasst werden. 

Bußgeldverfahren eingeleitet

Letztendlich zieht das Handeln der Trucker und der verantwortlichen Firma fünf Bußgeldverfahren nach sich.