Der Interessenskonflikt zwischen den Beschickern des Wochenmarkts und dem Zauberfestival beschäftigt heute auch den Stadtrat. Weil die Händler vom 13. bis 15. Juli für "Bamberg zaubert" wieder den Grünen Markt verlassen müssen, haben sie angekündigt, heuer ganz daheim zu bleiben.

Bambergs neue Stadtheimatpflegerin Stephanie Eißing will sich zwar nicht in diesen Streit einmischen, meldet sich aber zu Wort, weil sie aus der öffentlichen Diskussion des Themas den Eindruck gewonnen hat, dass die Märkte nicht (mehr) die Wertschätzung genießen, die sie verdient hätten. Eißing nennt sie ein "immaterielles Welterbe, das so konkret ist, dass wir Bamberger im direktesten Sinn davon leben: wir haben es, wenn wir wollen täglich auf dem Tisch beziehungsweise Teller".

Gerade weil der tägliche Markt für die Bamberger etwas ganz selbstverständliches ist, erscheint es der Heimatpflegerin wichtig, festzuhalten, wie außergewöhnlich so ein Angebot