Und zwar, so ergänzte der stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Wachter, solle diese Gleichstellung für alle Einsatzkräfte gelten, ganz gleich ob sie im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz oder bei den Schnelleinsatzgruppen (SEG) tätig sind.

Ein von Christian Ude angesprochener Notarztmangel stelle sich zumindest für Bamberg nicht. "Man muss unterscheiden zwischen lukrativen Städten und dem flachen Land, da der Notarztdienst meist von niedergelassenen Ärzten ausgeführt wird", erläuterte Karlheinz Utzmann, Leiter des Rettungsdienstes. Da in den Städten am Tag durchschnittlich zehn bis 15 Einsätze zu fahren seien, würden die Notärzte hier deutlich mehr verdienen als auf dem flachen Land, wo deutlich weniger Einsätze am Tag anfielen. Dennoch, so unterstrich Utzmann, gäbe es derzeit weder im Landkreis noch in der Stadt Besetzungsprobleme.