Und selbst nach dem vergangenen Winter, der kaum einer war, rechnet keiner damit, dass das zum Dauerzustand wird.

So hat etwa der Landkreis im seinem Bauhof eine neue Salzlagerhalle errichtet. Sie soll bis Mitte Dezember offiziell eingeweiht werden. Das neue Lager fasst nun 2200 Tonnen Salz. Das sind 700 Tonnen mehr als das alte Lager, das mit 1500 Tonnen ziemlich genau den durchschnittlichen Bedarf einer Wintersaison fassen konnte.
Mit dem neuen Lager hofft man im Landratsamt aber auch Spitzen abfangen zu können. Ein teurer Nachkauf von Salz in einem eis- und schneereichen Winter soll damit vermieden werden. In den vergangenen Jahren war dies mehrfach der Fall. Allerdings, so haben frühere Nachfragen des Fränkischen Tags zu diesem jährlich wiederkehrenden Thema ergeben, wurde in manchen Jahren - wie etwa dem extrem schneereichen Winter 2009/2010 der Verbrauch des Kreisbauhofs vom Landrats auch schon mal auf 2500 Tonnen beziffert.

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