Die ehemalige Jugendherberge Wolfsschlucht im Bamberger Stadtteil Bug steht seit dem Jahr 2013 leer. Nach einer umfangreichen, vier Millionenen Euro teuren Sanierung soll dort in den kommenden Wochen wieder Leben einkehren: 20 Jugendliche werden das Gebäude beziehen. Elf sind unbegleitete minderjährige Geflüchtete, die anderen sind deutsche Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können.

Das erlebnispädagogische Kompetenzzentrum wird von der Jugendeinrichtung Don Bosco geleitet. Die Buger Anwohner durften das Gebäude als erste besichtigen. Einige sind skeptisch, andere freuen sich auf die neue Nachbarschaft.

Was der künftige Leiter Milan Krieglstein und die Anwohner bewegt, wie Oberbürgermeister Andreas Starke eine Förderung von 3,6 Millionen Euro von Bund und Freistaat heraushandelte und was er in der Wolfsschlucht als Jugendlicher selbst erlebte, lesen Sie im Premiumbereich.

Info Wolfsschlucht: Sanierung und Historie

Vier Millionen Euro hat die Sanierung des Gebäudes gekostet. 3,6 Millionen Euro Förderung bekam die Stadt von Bund und Freistaat.

1923 - 1950 wurde die Wolfsschlucht vom Ruderverein als Bootshaus genutzt.

1950 - 2011 war dort eine Jugendherberge.

2011 - 2013 diente das Gebäude als Asylunterkunft. Danach stand es leer.

Im Juni 2017 begannen die umfangreichen Sanierungsarbeiten.