Die Kriminalpsychologin und Schriftstellerin Lydia Benecke kommt am Samstag, 14. Oktober, um 20 Uhr mit ihrem Programm "Die Psychologie des Bösen" in den Kulturboden nach Hallstadt, um spannenden Fragen nachzugehen.

Ist Hannibal Lecter tatsächlich der Prototyp eines Psychopathen? Haben alle Psychopathen das Bedürfnis, andere Menschen zu töten? Wie stellt die Kriminalpsychologie fest, ob ein Mensch psychopathisch ist? Wie entsteht eine psychopathische Persönlichkeit? Wie gelingt es manchen psychopathischen Serienmördern, über Jahrzehnte als liebevolle Familienväter und freundliche Nachbarn ein unauffälliges Leben zu führen? Warum werden nicht alle Psychopathen kriminell? Wie viel vom "Bösen" steckt auch in "normalen" Menschen?
Dieser Vortrag beleuchtet die Gefühls- und Gedankenwelten psychopathischer Menschen - sowohl jener, die mit erschreckenden Verbrechen Schlagzeilen machten, als auch jener, die ohne kriminelle Handlungen durchs Leben kommen und mitten unter uns sind.

Die selbstständige Kriminalpsychologin schrieb während ihrer Zusammenarbeit mit dem Kriminalbiologen Mark Benecke zwischen 2009 und 2011 als Mitautorin an mehreren seiner Bücher mit. Für das 2011 veröffentlichte gemeinsame Buch "Aus der Dunkelkammer des Bösen" erstellte sie ein umfassendes psychologisches Profil des kolumbianischen Serienmörders Luis Alfredo Garavito Cubillos. Es erreichte hohe Platzierungen auf der Spiegel-Bestsellerliste. 2013 wurde ein von ihr erstelltes psychologisches Profil des historischen Serienmörders und Kannibalen Karl Denke im Buch "Historische Serienmörder III: Karl Denke - Der Kannibale von Münsterberg: Ein deutscher Serienmörder" des Autors Armin Rütters veröffentlicht.

Im Oktober 2013 erschien ihr Buch "Auf dünnem Eis. Die Psychologie des Bösen", das im November 2013 auf Platz 13 der Spiegel-Bestsellerliste einstieg. 2015 erschien der Titel "Sadisten. Tödliche Liebe - Geschichten aus dem wahren Leben".

Karten für den Vortrag gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Oberfranken sowie unter Tel. 0800/9009100.