Am Ende der Miss Bamberg Wahl konnte Jasmin Herzinger sich gegen ihre acht Mitwerberinnen durchsetzen und das silberne Krönchen nebst Schärpe in Empfang nehmen. Wie seit vielen Jahren wetteiferten auch heuer wieder am Ostersamstag im Danceclub Agostea fünfzehn junge Männer und Frauen um den Titel "Miss" beziehungsweise "Mister Bamberg".

Allerdings scheint diese Veranstaltung sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Bewerberinnen deutlich an Attraktivität zu verlieren. War vor Jahren der Danceclub noch derart proppenvoll, dass es kaum mehr einen Platz kam, trudelten dieses Jahr viele Besucher erst gegen Mitternacht ein. Wohl aber nicht um zu sehen, wer "Miss" und "Mister" Bamberg geworden war, sondern um die Tanzfläche zu füllen. Denn ab Mitternacht endete laut Gaststättenverordnung das Tanzverbot.

Aber auch bei den Bewerberinnen ist ein sichtbarer Schwund festzustellen. Waren es beispielsweise im Jahre 2011 noch zwölf Kandidaten, die sich zur Wahl stellten, und im Jahre 2007 sogar noch 15, so liefen am Ostersamstag gerade einmal neun junge Frauen im Alter von 17 bis 24 Jahren über die Bühne. Die Teilnehmerzahl bei den Herren hingegen hielt sich relativ konstant. So stellten sich dieses Mal sechs Herren der Jury. Ebenfalls anzumerken ist, dass fast keine Bamberger am Wettbewerb mehr teilnehmen. Und so kamen auch heuer wieder die Sieger aus Nürnberg (bei den Frauen) beziehungsweise aus Weiden in der Oberpfalz.

Neben Jasmin Herzinger dürfen sich bei den Frauen ferner freuen: die Zweitplazierte Tina Daosti sowie die Drittplazierte Kathinka Faustka. Bei den Männern würde zum "Mister Bamberg" der 25-jährige Kaufmann Florian Keck gekürt. Der Zweitplazierte wurde Daniel Stojanovski. Den dritten Platz belegte Manuell Geitner. Sie alle werden bei der Ausscheidung zur "Miss" und zum "Mister" Bayern teilnehmen und mit ein bisschen Glück vielleicht sogar um den Titel "Miss" beziehungsweise "Mister" Germany kämpfen.

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