In einer Übung erstellen Studierende der Uni Bamberg unter Leitung von Kristina Wied jedes Semester eine journalistische Fotoserie. "#stayathome - Alltag zu Zeiten der Corona-Pandemie" und "Blick mal ungewöhnlich" lauteten diesmal die Themen. Das sind die sechs Fotografen und ihre Serien: Paula Schiller - "Die verschwiegenen Schattenseiten der Corona-Pandemie" Das Zuhause, das den sichersten Schutz vor Corona darstellen sollte, entwickelt sich für von Gewalt betroffene Frauen zu einem gefährlichen Ort. Die Fotostrecke macht auf Schattenseiten wie diese aufmerksam.

Jade Mohamad - "Alltagshelden und ihre Superkräfte” Musik mindert Stress: Das bestätigt unter anderem eine Studie von Myriam Thoma (2013). Ein Griff zur Gitarre macht also nicht nur glücklich, sondern verbessert auch die Stimmung von uns und den Menschen um uns herum.

Anna Maria Waldvogel - "Psyche im Ausnahmezustand" Viele Menschen leiden in der Corona-Zeit unter Einsamkeit und Angst. Doch die Pandemie befördert auch Kreativität, wie Waldvogel zeigt.

Lea Heinrich - "Verschwommener Blick" Die Serie befasst sich mit Authentizität, vor allem auf Social Media. Auf dem Bild "Schema im Wasser" ist der Schatten einer jungen Frau zu erkennen, allerdings schiebt sich durch das Wasser eine Ebene zwischen Betrachter und Fotografierte. Auch auf Social Media begegnen wir Menschen, die wir aber nicht so sehen, wie sie wirklich sind.

Hanna Voll - "Ein haariger Trend" Oft werden Achselhaare bei einer Frau als unweiblich oder eine starke Brustbehaarung beim Mann als zu animalisch beurteilt. Das junge Paar auf dem Bild "Gemeinsam wachsen" möchte dennoch dazu inspirieren, seine Natürlichkeit lieben zu lernen und diese nicht vor anderen zu verstecken.

Verena Santl - "Der Verlauf der Quarantäne" Als der Lockdown kam, haben alle Bewohner in Santls Dorf das Gärtnern angefangen. Dieses Ereignis hat sie unter anderem in die Reihe #Stayathome aufgenommen.