"Sie geben sich ander Haustür als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und möchten Energieverträge abschließen", berichten die Stadtwerke Bamberg in einer Pressemitteilung. In den vergangenen Tagen hatten sich demnach vermehrt besorgte Kunden bei den Stadtwerken gemeldet, weil vermeintliche Stadtwerke-Mitarbeiter an der Haustür um die Unterschrift unter einen Stromvertrag gebeten haben. Die Stadtwerke warnen vor solchen "unseriösen Energieverkäufern".

Stadtwerke-Sprecher rät: Ausweis zeigen lassen!

Pressesprecher Jan Giersberg erklärt: "Jeder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt einen Ausweis mit sich, wenn sie Zugang zum Haus benötigen - beispielsweise um einen Zähler zu wechseln. Auch bei Inkassogängen weisen sich die Mitarbeiter mit dem Dienstausweis der Stadtwerke aus. Deshalb lassen Sie sich im Zweifelsfall den Ausweis einfach zeigen."

Darüber hinaus empfehlen die Stadtwerke, einen Vertrag niemals ohne die Möglichkeit einer Bedenkzeit zu unterschreiben. Bei einem seriösen Vertrag gibt es laut dem städtischen Tochterunternehmen außerdem immer die Möglichkeit, ihn innerhalb von zwei Wochen zu kündigen. "Machen Sie davon Gebrauch!", rät Giersberg.

Hotline der Stadtwerke kann Missverständnisse aufklären

Ist sich ein Kunde trotz des vorgezeigten Dienstausweises unsicher, ob der Besucher an der Haustür tatsächlich ein Mitarbeiter der Stadtwerke ist, empfehlen die Sprecher des städtischen Tochterunternehmens, sicherheitshalber unter der Rufnummer 0951/77-4900 anzurufen. Unter dieser Hotline der Stadtwerke lassen sich Missverständnisse klären.

Die Stadtwerke Bamberg sind ein regionales Versorgungsunternehmen für die Menschen in Bamberg. "Wir versorgen die Bamberger mit Strom, Gas, Wasser und innovativen Telekommunikations-, Internet- und TV-Dienstleistungen", heißt es von Seiten der Stadtwerke. Die vielen Stadtbusse, aber auch die Parkhäuser in der Innenstadt sind Sache der Stadtwerke. Zudem betreiben sie verschiedene Frei- und Hallenbäder inklusive Sauna.