Ein 38 Jahre alter Mann ist am Freitagnachmittag bei einem schweren Autounfall auf der Autobahn A73 bei Zapfendorf in der Nähe von Bamberg ums Leben gekommen, als ein Wagen ungebremst auf den verkehrsbedingt stehenden Wagen auffuhr. Drei weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Autobahn war im Bereich der Unfallstelle bis in den frühen Abend für mehrere Stunden komplett gesperrt, sagte Polizeisprecherin Anne Höfer vom Polizeipräsidium Oberfranken.

Am Freitagmittag gegen 13.30 Uhr kam es zwischen der Anschlussstelle Zapfendorf und Ebensfeld, in Fahrtrichtung Suhl, durch die Absicherung eines vollbeladenen Lkw mit geplatztem Reifen - unter erforderlicher Herausnahme einer Fahrspur - zu einem etwa 1,5 Kilometer langem Rückstau bis zur Anschlussstelle Zapfendorf, berichtet die Verkehrspolizei Bamberg.

Am Stauende bremste ein 61-jähriger aus dem Landkreis Lichtenfels seinen Peugeot mit aktiver Warnblinkanlage bis zum Stillstand ab. Mit im Fahrzeug befanden sich ein 41-jähriger Beifahrer und ein 38-jähriger Mitfahrer auf der Rücksitzbank. Vermutlich ungebremst fuhr ein 54-jähriger Skoda-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen auf das Heck des stehenden Peugeot auf, der hierbei durch den Aufprall nach vorn geschleudert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 38-Jährige auf der Rücksitzbank sofort getötet. Der Beifahrer wurde schwer verletzt ins Klinikum Scheßlitz gebracht.

Beide Fahrer wurden nur leicht verletzt. Die A73 war für mehrere Stunden, mit Unterstützung der Autobahnmeisterei, der Feuerwehr Zapfendorf und des THW voll gesperrt. Bei den Bergungsarbeiten wurde außerdem ein Feuerwehrmann schwer verletzt.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 26.000 Euro. Die genaue Unfallursache wird durch die Staatsanwaltschaft und die Verkehrspolizei Bamberg ermittelt.

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