Ein 35-Jähriger fuhr am Sonntagmorgen (17. Mai 2020) am Kammermeisterweg in Bamberg in den Graben. Laut Bericht der Polizei Bamberg finden ihn wenig später Anwohner stark blutend in der Nachbarschaft und rufen die Polizei. Doch als die Beamten eintreffen stellt sich heraus, dass der Mann betrunken ist und sich seine Verletzungen selbst zugefügt hat.

Ein Alkoholtest ergab, dass der Mann mit über 2 Promille am Steuer saß. Scheinbar hatte er seinen Wagen in den Straßengraben gesetzt und blieb eigentlich unverletzt. Erst nachdem ihm der Unfall bewusst wurde, fügte er sich selbst Schnittwunden zu. Mit stark blutenden Wunden am Handgelenk suchte er sich schließlich in der Nachbarschaft Hilfe.

Ein 35-jähriger Bamberger landete mit 2 Promille im Graben

Als die Polizisten eintrafen, leisteten die Anwohner bereits erste Hilfe. Der Führerschein des Mannes wurde sofort sichergestellt, außerdem wurde ihm Blut abgenommen. Danach musste sich der Betrunkene in ärztliche Hilfe begeben. Am Auto, sowie an einer Leitplanke, die er mit dem Wagen getroffen hatte, entstand ein Schaden von etwa 5250 Euro.