Bamberg
Welterbe

Ulrike Laible leitet Zentrum Welterbe Bamberg

Seit gut 14 Tagen ist sie im Amt: die neue Leiterin des Zentrums Welterbe Bamberg, Ulrike Laible. Die 47-Jährige war zuletzt in Berlin tätig, kennt und schätzt aber ihre neue Wirkungsstätte aus ihrer Studienzeit und einer Tätigkeit an der Otto-Friedrich-Universität.
Ulrike Laible gibt die Leitung des Zentrums Welterbe ab.  Archivbild: Ronald Rinklef
Ulrike Laible gibt die Leitung des Zentrums Welterbe ab. Archivbild: Ronald Rinklef
An ihrer neuen Aufgabe als Managerin des Welterbes Bamberg reizt Ulrike Laible vor allem die Möglichkeit, die Zukunft einer einmaligen Stadt mitzugestalten. Die 47-Jährige ist seit 14 Tagen die neue Leiterin des Zentrums Welterbe Bamberg.
2005 gründete die Stadt Bamberg diese Einrichtung. Sie soll in allen Fragen rund um das Unesco Welterbe Bamberg Schnitt- und Anlaufstelle für alle Beteiligten und Interessierten sein, organisiert die Vernetzung innerhalb der Stadt Bamberg und mit externen Partnern, bündelt Bambergs Kompetenzen in punkto Welterbe, soll den Welterbe-Gedanken in der Bevölkerung verbreiten, Publikationen und Forschungsarbeiten zum Thema betreuen, die Kontakte zu anderen Welterbe-Institutionen koordinieren, usw.

Laible folgt Karin Dengler-Schreiber nach, die im Herbst altersbedingt die Leitung des ZWB aufgegeben hat. Sie kennt Bamberg aus ihrer Studienzeit und koordinierte von 1997 bis 1999 an der Otto-Friedrich-Universität auch das Graduiertenkolleg Kunstwissenschaft-Bauforschung-Denkmalpflege. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Kunstpädagogik in München, Bologna (Italien) und Bamberg promovierte Laible an der Technischen Universität Berlin, war danach wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Dortmund und kehrte 2005 nach Berlin zurück. Zuletzt war sie Kuratorin der Brandenburgischen Architektenkammer.

Ein Interview mit Ulrike Laible lesen Sie im Fränkischen Tag.
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