Auf den ersten Blick ein Paradoxon. Obwohl aktuell nur noch rund 100 amerikanische Soldaten mit ihren Familien in den Warner Barracks leben, haben die Zivilangestellten mindestens genauso viel an Arbeit, als wenn noch 10 000 GIs hier beheimatet wären. Eduard May-er, Vorsitzender der Betriebsvertretung der US-Garnison Bamberg, klärt auf: "Zum einen haben wir durch den Ab- bzw. den Umzug der Amerikaner viele zusätzliche Arbeiten bewältigen müssen. Und zum anderen sank die Zahl der Zivilbeschäftigten in den letzten zwei Jahren kontinuierlich."

Waren zum März 2013 noch 331 ortsansässige Arbeitnehmer beschäftigt, so sind es laut Mayer aktuell noch 242. Daher habe fast jeder Zivilangestellte in den letzten Monaten zwei oder drei Aufgaben zusätzlich übernehmen müssen.