Warum die Kundschaft ausgerechnet hier ausgeblieben ist, kann man sich in Fulda nicht erklären. "Die Gründe bleiben unerforscht", meint Andrea Rehnert. Zu Selbstzweifeln besteht aber offenbar kein Anlass, denn sowohl die anderen drei Filialen im Raum Bamberg in Hirschaid, Hallstadt und Bamberg-Ludwigstraße laufen zur Zufriedenheit der Konzernleitung; ebenso wie die insgesamt 312 Filialen in Hessen, Thüringen und Unterfranken. Vermutlich reichen die drei Schwerpunkte in der Innenstadt - mit gutem Parkplatz-Angebot - und den zwei Landkreis-Kommunen aus, um den Bedarf der Kundschaft zu decken.

Die Mitarbeiter bleiben


Die wissen vor allem die erheblich größere Auswahl an Bio-Produkten zu schätzen, die es in den Tegut-Filialen gibt: Etwa 3000 sind es insgesamt, rund das sechsfache dessen, was andere Märkte vorhalten. Aber auch regionale Produkte und Kleinster-Preis-Angebote sorgen für Abwechslung im Sortiment.

Keinen Nachteil werden die zwölf Mitarbeiter - darunter drei Auszubildende - von Tegut in der Nürnberger Straße haben. Sie werden von den drei anderen Tegut-Märkten im Raum Bamberg übernommen. "Für einige von ihnen ist das sogar besser", so Andrea Rehnert.