Das Sturmtief "Andrea" hat den Raum Bamberg weitgehend verschont. Wie die Stadt Bamberg mitteilt, sind im Haingebiet drei größere Bäume mit zirka 15 Metern Höhe umgestürzt. Menschen kamen nach den derzeitigen Kenntnissen im Stadtgebiet bislang nicht zu Schaden. Der Wind wehte den Angaben zufolge in der Nacht und am Morgen mit Windstärke 6 bis 7, erreichte aber in Spitzen Windböen bis zu Windstärke 10 auf der Beaufort-Skala. Letzteres entspricht einem schweren Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 89 bis 102 Stundenkilometer. Den Windböen fielen eine Buche am Hollergraben, eine Buche an der alten Fahrstraße und eine Ulme an der Buger Spitze zum Opfer. Alle Gehölze wurden gesichert.

Falschmeldung


In mehreren Medien kursierte am Donnerstag eine Meldung wonach sich in Strullendorf (Landkreis Bamberg) ein wetterbedingter tödlicher Unfall ereignet habe. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage mitteilte, handelte es sich dabei um eine Falschmeldung, beziehungsweise um "die falsche Ortsmarke", wie Polizeipressesprecher Kai Hoffman es formulierte. Der Frontalzusammenstoß, bei dem ein Auto von einer Windböe erfasst und auf die Gegenfahrbahn gedrückt worden war, ereignete sich in Wahrheit im Landkreis Wunsiedel.

Kran stand sicher


An der exponierten Windradbaustelle beim Umspannwerk Würgau stand Beobachtern zufolge der gut 150 Meter hohe Baukran auch während der heftigsten Windböen um die Mittagzeit sicher.