Das extrem emotionsgeladene Thema Hexenverfolgung berührt die Bamberger nicht zuletzt seit den entsprechenden Veranstaltungswochen im Herbst 2012. Doch kein Gebäude, kein historischer Ort zeugt bisher in Bamberg von dem Verbrechen, dem zwischen 1612 und 1630/31 etwa 1000 Frauen, Männer und Kinder zum Opfer fielen.

Das soll sich nach dem Willen des Bürgervereins Bamberg-Mitte nun ändern. Mit ideeller und logistischer Unterstützung der Stadt und der katholischen Kirche wird es am Schloss Geyerswörth, dem ursprünglichen Sitz der Bamberger Fürstbischöfe, ein Hexenmahnmal geben. Vereinsvorsitzende Sabine Sauer sowie Bürgermeister und Kulturreferent Werner Hipelius (CSU) starteten jetzt den bundesweit ausgelobten Künstlerwettbewerb.

Zunächst sind Künstler und Künstlerinnen zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen, in dem sie ihre Vorstellungen von einem Mahnmal skizzieren können.