Beim Auswahlprozess komme es vor allem auf einen offenen, transparenten Dialog mit den potenziellen Regionen an, sagte Ministerin Ulrike Scharf (CSU) am Dienstag in München. Mit Hinweis auf schützenswerte Buchenwälder bestätigte sie Spekulationen in Richtung Rhön oder Spessart zwar indirekt, wollte sich dazu aber nicht detaillierter äußern.

Kritik kam von der Opposition. Der umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Christian Magerl, kritisierte die Entscheidung des Kabinetts, den Steigerwald als möglichen Standort nicht in Betracht zu ziehen. Er warf der Regierung "Ausschließeritis" vor und forderte eine Expertenanhörung.