Im Sommer endet nach vier Jahren der gemeinsame Weg: Wie der FC Eintracht Bamberg mitteilt, hat sich der Fußball-Bayernligist für eine Veränderung auf der Trainerposition entschieden - und damit für eine Trennung von Michael Hutzler.

"Natürlich war ich im ersten Moment enttäuscht und traurig, aber im Vordergrund steht der Verein. Als Trainer ist man ein Mitarbeiter, der berufen und wieder abberufen wird", sagt der Ebermannstadter und hegt keinen Groll: "Ich habe das mit sehr viel Leidenschaft gemacht und habe genau diese Leidenschaft auch bei vielen im Verein gespürt: Bei der Mannschaft, bei den Verantwortlichen, im Umfeld - und nicht zuletzt bei den Fans, die uns in all der Zeit getragen haben. Ich bin dankbar, dass ich vier Jahre lang Teil dieses Vereins sein durfte."

Wer sein Nachfolger wird, steht noch nicht fest. "Wir haben noch mit keinem Trainer der Welt gesprochen", sagt Abteilungsleiter Sascha Dorsch, lässt aber durchblicken: "Als Verein wollen wir Talente entwickeln: Spieler, aber auch Trainer. Das Profil geht in Richtung eines jungen Trainers, der womöglich selbst höherklassig gespielt hat. Wir stehen bei der Suche aber noch ganz am Anfang."

Zwei Aufstiege in Folge

Hutzler hatte die Mannschaft 2017/18 in der Bezirksliga übernommen, nachdem er zuvor die SpVgg Jahn Forchheim betreut hatte. Den FC Eintracht führte er mit zwei Aufstiegen in Folge in die Bayernliga. Trotz eines schwachen Re-Starts mit nur drei Punkten aus vier Spielen ist der Klassenerhalt in dieser Saison praktisch sicher.

"Wer mich kennt, weiß, dass ich bis zum Ende alles geben werde, ich freue mich auf das letzte halbe Jahr hier. Am Ende der Saison werde ich den Verein durch die Vordertür verlassen - und bin glücklich", so Hutzler, der weiter als Trainer arbeiten möchte: "Absolut".