TTL Bamberg - BC Dresden 87:74
Hoch konzentriert gingen die Youngster des TTL in den Saisonstart, sie waren zu Beginn noch etwas nervös. Die Bamberger hielten vor allem mit einer aggressiven Presse den körperlich und an Erfahrung überlegenen Gegner aus Dresden immer auf Abstand. TTL-Neuzugang Daniel Cheledinas schaffte mit seinen Aktionen immer wieder Platz für seine Mitspieler oder traf selbst (16 Punkte). Auf Dresdner Seite setzte Zenke (22) gute Akzente unter dem Korb. Nach zehn Minuten führte der TTL mit 22:19. Im zweiten Viertel stach Moritz Schmitt heraus. Die Youngster auf der Aufbauposition entwickelten in dieser Phase viel Druck, aber die Dresdner blieben dran (Halbzeitstand: 44:36). Nach der Halbzeit spielte Daniel Heppt stark auf. Er zog mehrmals Fouls und verwandelte alle seine zehn Freiwürfe. Felix Loch steuerte auch einen Dreier bei. Das dritte Viertel endete mit einem 20:18.
Im Schlussabschnitt kamen die Bamberger, unter anderen durch Marius Weiß, öfters zu einfachen Punkten, bedingt durch die nun besser spielende Presse . Die Dresdner versuchten gegen Ende noch einmal eine Zone aus, die jedoch nach einer Auszeit von TTL-Trainer Rainer Wolfs chmitt wenig erfolgreich war (23:20). Die Youngster des TTL müssen ihre Presse intensivieren, wollen sie weiter erfolgreich sein. Besonders erfreulich war für die Coaches, dass fast alle Spieler zum Einsatz kamen.
TTL Bamberg: Schmitt (18), Cheledinas (16), Heppt (14), Hubatschek (11), Weiß (9), Loch (7), Duckarm (6), Land (2), Müller (2), Reichmann (2), Hager
Fibalon Baskets Neumarkt - Regnitztal Baskets 74:77
Verletzungsbedingt konnte Regnitztal nur mit einem Rumpfteam von sieben Youngstern anreisen. Diese hatten ein Durchschnittsalter von 16,5 Jahren und waren den Neumarkter Spielern auf allen Positionen körperlich unterlegen. Im ersten Abschnitt war noch zu viel Respekt im Spiel, diesen entschieden die Oberpfälzer noch mit 21:12 für sich. Dann hatten sich die Jungs um die klug Regie führenden Marc Kunz und Nils Haßfurther jedoch auf ihre Gegner eingestellt und holten bis zur Halbzeit eine 36:34-Führung heraus. Viele der rund 200 Zuschauer rieben sich die Augen angesichts der couragierten und intensiven Spielweise der jungen Strullendorfer Truppe. Bis Mitte des dritten Abschnitts konnte ein Sechs-Punkte-Vorsprung erzielt werden. Nach einem kleinen Hänger sowie einer folgenden Auszeit und Neueinstellung durch die Trainer Simon Bertram und Markus Lempetzeder lief es wieder. Neumarkt ging mit einem 53:52 in das letzte Viertel. Jetzt waren gute Nerven und Konzentration gefragt. Heinrich Ueberall, Oli Gonnert, Manu Feuerpfeil, Neal Rothbarth, Andreas Nicklaus holten wichtige Rebounds und verwandelten ihre Freiwürfe und Würfe hochprozentig. Zwei verwandelte Freiwürfe fünf Sekunden vor dem Ende bedeuteten den verdienten Sieg für die Regnitztaler.
Regnitztal Baskets: Haßfurther (23/1 Dreier), Gonnert (19/3), Kunz (16/3), Rothbarth (9), Ueberall (8/1), Feuerpfeil (2), Nicklaus