An der Hammerstatt in Pettstadt entwickelte sich von Beginn an ein tolles und spannendes Ausscheidungsspiel zweier nahezu ausgeglichener Landesliga-Mannschaften. Aufgrund der Niederlage im Vorspiel stellte Manni Schmitt, der Trainer der Heimelf, mit der Hereinnahme der Offensivkräfte Fabio Jentsch und Kevin Pfeuffer sein Team von Beginn an offensiver auf. Bereits nach fünf Minuten hätte sich das für die "Hammerstätter" fast ausgezahlt: Gerade noch wurde der durchgebrochene Christian Baier von einem Abwehrspieler kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Der Abwehrspieler hatte hier viel Glück, dass ihm der gut leitende Schiedsrichter für diese Aktion nur die gelbe Karte zeigte. Den anschließenden, platziert getretenen Freistoß von Mario Meth konnte der Gästetorhüter Urban Schaidhauf parieren.
Die Heimelf drängte weiter auf ein frühes Führungstor, und wenige Minuten später scheiterte auch Markus Schnitzer nach einem Freistoß aus spitzem Winkel.
Jetzt erst besannen sich die Gäste aus Oberbayern auf ihre Stärken. Oliver Ochs, der Pettstadter Torhüter hielt drei Mal hintereinander mit Glanzparaden seine Mannen im Spiel. Nach einem schnell vorgetragenen Konter hatte der agile Fabio Jentsch die beste Möglichkeit des Spiels, als er auf der rechten Seite freigespielt wurde, bei seinem Schuss aus kurzer Entfernung hatten die vielen Zuschauer den Torschrei auf den Lippen - er prallte jedoch nur gegen den Torpfosten.
Danach zeigte die Mannschaft von Gästetrainer Robert Färber ihre ganze Qualität: Mit ihrer bekannten Lauf- und Zweikampfstärke drückten sie die Pettstadter in den letzten 20 Minuten der 1. Halbzeit in ihre Spielhälfte zurück, konnten sich aber mit ihren Angriffsbemühungen nicht gegen die gut gestaffelte Abwehr um die umsichtigen und starken Innenverteidiger, David Friedrich und Daniel Kommer, durchsetzen.
Nach der Halbzeit zunächst das gleiche Bild: Nur über Kontermöglichkeiten gegen stark spielende Raistinger schaffte es der SV Pettstadt, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Trainer Manni Schmitt reagierte und brachte mit Sascha Postler und Dieter Meth frische Angriffskräfte. Pettstadt setzte nun alles auf eine Karte, um doch noch das Tor zu erzielen, das zum Weiterkommen in der Relegation gereicht hätte. Aber auch mit der Einwechslung einer weiteren Offensivkraft ließen sich die clever verteidigenden Gäste nicht überwinden. So blieb es beim gerechten Unentschieden, das den Gästen zum Erreichen der nächsten Relegationsrunde zur Bayernliga Nord reicht.