Das dritte Heimspiel in Folge steht für den FC Eintracht Bamberg in der Fußball-Landesliga Nordwest auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Georg Lunz erwartet am Samstag (15 Uhr) den Tabellenzwölften FC Coburg im Fuchs-Park-Stadion.
Mit der Punktausbeute aus den bisherigen Auftritten vor heimischem Publikum können die Gastgeber nicht zufrieden sein. Nach der Auswärtsbegegnung in Kitzingen, die mit 1:2 verloren ging, setzte es zweimal in Folge auch zu Hause eine Niederlage. Wehrten sich die Domstädter gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach beim 0:1 noch tapfer, so gab es am vergangenen Spieltag ein 0:6-Debakel gegen die U23 des 1. FC Schweinfurt 05. Aus den ersten fünf Spielen holten die Bamberger nur vier Zähler und belegen mit dem 14.
Tabellenrang momentan einen Relegationsplatz.
Georg Lunz wendet sich an das Publikum: "Ich möchte mich als Trainer bei den treuen Zuschauern entschuldigen für die schlechte Leistung, die wir in der zweiten Halbzeit gegen Schweinfurt gezeigt haben. So wird die Mannschaft in Zukunft nicht mehr auftreten. Ich hoffe, dass wir den Hebel an den richtigen Stellen ansetzen."
Beweisen kann sich seine Elf gegen den FC Coburg, der mit fünf Zählern aus ebenso vielen Partien nur einen Punkt vor den Gastgebern rangiert. Dem Team von Coach Matthias Christl gelang allerdings zuletzt ein 4:0-Erfolg gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach.
"Bei den Coburgern scheint der Knoten geplatzt zu sein", so Lunz und schiebt sogleich hinterher: "Aber wir hoffen dennoch, die Coburger bremsen zu können. Wir müssen zeigen, wo wir hin wollen und wie wir zum Erfolg kommen wollen", gibt der Trainer die Marschroute vor.
Immer noch aber hat Lunz mit Unregelmäßigkeiten im Trainingsbetrieb zu kämpfen. Im August und im September fehlen den Bambergern aus den unterschiedlichsten Gründen viele Akteure. "Es sind immer mal wieder Spieler da, dann wieder weg. So entsteht eine gewisse Unruhe und es fehlt an der Systematik, in den Abläufen zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen und im taktischen Bereich", so Lunz.


Thomas Görtler geht in die USA

Fehlen wird dem FCE ab dem 30. August auch Thomas Görtler, der ein halbes Jahr in die USA geht. Die Bamberger haben entsprechend reagiert und sind noch einmal tätig geworden, was das Personal betrifft. Simon Bube kehrt vom FC Sand zurück zu seinem Heimatverein, Gabriel Jessen (DJK Don Bosco Bamberg) wird ab sofort ebenfalls für die Bamberger auflaufen. "Die beiden passen sportlich und menschlich zu uns", freut sich Lunz über die Neuzugänge.


Schmalfuß: spricht für den FCE

"Ich freue mich, dass sie sich uns angeschlossen haben, denn sie sorgen neben mehr Quantität auch für mehr Qualität. Zudem sind sie Jahrgang 1996 und haben bereits in der Jugend für den FC Eintracht gespielt. Beide sind ein Symbol für die Zukunft", teilt Vorsitzender Jörg
Schmalfuß mit und ergänzt: "Mit Gabriel stand ich länger in Kontakt, jetzt ist der Wechsel perfekt. Simon hat uns nach der letzten Saison verlassen, weil wir ihm ja nicht verbindlich sagen konnten, wie es bei uns weitergeht. Zudem sah er in Sand eine bessere Perspektive. Wir waren ihm auch nicht böse wegen des Wechsels. Dass er jetzt wieder zu uns zurück wollte und sich Gabriel zu einem Wechsel zu uns entschieden hat, spricht für den FCE, denn wir sind trotz der schwierigen Lage nach wie vor offensichtlich attraktiv. Zudem
passen beide menschlich zur Mannschaft."

FC Eintracht Bamberg: Kühhorn, Nawrat, Hummel - Enk, Hegewald, Jerundow, Ott, Schmitt, Tscherner, T. Görtler, Habersetzer, Kopka, Linz, Trautmann, Großmann (?), S. Peci, Schwinn, Kizal, Rauscher, Oppelt, Becker, Bube, Jessen