Mit einem Mainzer Doppelerfolg ist das 5. Nestlé-Schöller-Filzgolf-Masters, das erstmals im Minigolfpark auf der Bamberger Jahnhalbinsel ausgetragen wurde, nach zwei Tagen zu Ende gegangen. Gut 60 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, unter ihnen etliche deutsche, Europa- und auch Weltmeister, kämpften bei hochsommerlichen Temperaturen um die ausgesetzten Preisgelder. Für den Sprung aufs Siegerpodest hat es für keinen der drei Bamberger Minigolfer gereicht.

Bei diesem Turniermodus ging es nicht um die bessere Gesamtschlagzahl, sondern um die Anzahl der gewonnenen Bahnen pro Runde. Im Rahmen des Eröffnungsabends fand auch die Gruppenauslosung statt. So spielte am ersten Turniertag in 16 Vierergruppen jeweils eine Runde Jeder gegen jeden. Die jeweils Erst- bzw. Zweitplatzierten erreichten die Finaldurchgänge der besten 32. In der Gruppenphase setzten sich die beiden Nachwuchsspieler des MGC Bamberg, Ole Riewe und Yannick Müller, mehr oder weniger deutlich nach drei Spielrunden durch. Für Robert Elst dagegen kam nach drei Durchgängen das Aus. Er scheiterte an keinem Geringeren als an Ex-Europameister Walter Erlbruch aus Hardenberg bzw. an Sebastian Heine vom MGC Dormagen-Brechten.


Favoritin gestürzt

Im 1/16-Finale warteten auf Riewe und Müller der spätere Sieger Sebastian Piekorz aus Mainz bzw. die mehrfache Europa- und Weltmeisterin Alice Kobisch aus Mainz. Hier musste sich Riewe nach großem Kampf etwas unglücklich mit 1:4 geschlagen geben. Müller dagegen gelang einen kleine Sensation. Mit 4:2 schoss er Alice Kobisch aus dem Turnier. Nicht viel besser erging es auch dem ein oder anderen Turnierfavoriten, die frühzeitig die Segel streichen mussten. So mussten sich unter anderem auch die beiden Erlbruch-Brüder ihren Gegnern geschlagen geben.

Im Achtelfinale traf Müller auf einen weiteren Hochkaräter. Mit Alexander Geist wartete ein Spieler aus der "Übermannschaft" der Hardenberg-Pötter. Seit einigen Jahren zählt das Team aus dem Kreis Mettmann zu einer der weltweit erfolgreichsten Vereinsmannschaften. Auch hier konnte Müller seinem Widersacher Paroli bieten, unterlag aber nach großem Kampf mit 4:6. Geist selbst unterlag abschließend im Spiel um Platz 3 Jasmin Ehm vom MGC Göttingen.

Im Finale traf Sebastian Piekorz auf seinen Mainzer Teamkollegen Silvio Kraus. Hier setzte sich Piekorz nach einem spannenden Fight mit 5:3 durch. Ausführliche Ergebnisse unter www.minigolfsport.de. wosch