Beim alljährlich stattfindenden Rolf-Watter-Sportfest der Leichtathleten in Regensburg hat die LG Bamberg mit ihren Startern gleich zu Saisonbeginn viele sehr gute Ergebnisse erzielt. Mit ihren Leistungen ragte einmal mehr Naomi Krebs heraus.
Das Sprint- und Sprungtalent vom Eichendorff-Gymnasium Bamberg entschied alle Wettbewerbe für sich. Den 100-m-Lauf der Altersklasse W14 gewann Naomi Krebs mit einer sensationellen Zeit von 12,51 Sek. Damit ließ sie die Konkurrenz aus der eigenen Altersklasse mit fast einer ganzen Sekunde Vorsprung hinter sich. Wegen der Laufeinteilung nach Bestzeiten, ungeachtet der Altersklasse, war Naomi Krebs zum ersten Mal richtig gefordert und mobilisierte deshalb auch noch auf den letzten Metern alle Reserven, um sich auch gegen die Athletinnen der W15 durchzusetzen.


Sieg mit 80 cm Vorsprung

Natürlich ließ es sich die Bamberger Schülerin darüber hinaus nicht nehmen, auch im Weitsprung mit 80 cm Abstand zu der Zweitplatzierten Lena Heißenhuber aus Plattling den Sieg zu erkämpfen. Sie bewies in diesem Wettkampf die außergewöhnliche Stärke, im letzten Sprung noch den besten Versuch abrufen zu können und freute sich in Regensburg über eine Weite von 5,38 m.
Julia Müller begann den Wettkampftag mit einem Fehlstart über 100 m, zeigte dafür aber beim 200-m-Rennen, dass sie sich im Winter gut vorbereitet hat. Mit einer Zeit von 27,96 Sek. gewann sie ihren Lauf und landete in der Gesamtwertung der U20 auf dem zehnten Platz.
Ihre Trainingspartnerin Mona Loch legte im selben Lauf los wie die Feuerwehr und lag nach den ersten 80 m ganz vorne. Doch dann verließ die Sprinterin noch die Kraft auf der Zielgeraden, und es reichte für Platz 13 mit 29,10 Sek.. Der Weitsprung gelang Mona Loch am Morgen noch viel besser. Hier konnte sich die U20-Athletin mit einer tollen Leistung von 5,13m im dritten Sprung den sechsten Platz in einem starken Feld sichern. Jana Münchenbach zeigte in der Altersklasse U18 gute Resultate. Im Hochsprung erreichte sie mit 1,50 m den zweiten Platz. Sie musste der Konkurrentin Michaela Gegenfurtner aus Bad Endorf bei gleicher Höhe den ersten Platz überlassen, da diese weniger Fehlversuche hatte. Eine Bestleistung erlief die Bambergerin wenig später im Rennen über 800 m. Nach einem sehr flotten Anfang auf den ersten 200 m nahm Jana Münchenbach geschickt etwas das Tempo auf den folgenden Metern heraus, um dann auf den letzten 300 m des Rennens noch stark zulegen zu können. Für ihre Mühe wurde sie mit einer Zeit von 2:26,27 und Platz 6 belohnt.


Erfahrung gesammelt

Christopher Nowak startete bei den Männern erst in den zweiten 800-m-Lauf seiner Karriere. Seine fehlende Erfahrung führte dazu, dass der Bamberger etwas zu langsam anging und sich nicht schnell genug dazu entschied, die Konkurrenz zu überholen. Zusätzlich wurde der Läufer auf den letzten 150 m so von den Gegnern eingeschlossen, dass er 100 m lang keine Chance hatte vorbeizuziehen. Dennoch konnte er mit einer Zeit von 2:06,14 Min. und Platz 14 in einem sehr starken Feld zufrieden sein, denn er selbst hat gemerkt, dass die anderen im Ziel kaputt waren und er nicht. Bei anderer Renneinteilung sollte es demnächst möglichst nah an die 2:00 Min. gehen.
Sein Teamkollege Pascal Bottler kam in einen für ihn viel zu schnellen Lauf. Der Mittelstreckler ging so etwas zu flott an und war im Anschluss mit seinen 2:14,54 Min. nicht zufrieden, denn schließlich ist bei ihm eine Zeit unter 2:10 Min. das Ziel.