Anfangs stellten die Ulmer, die den Güßbachern aufgrund des Fehlens von Daubner
und Thiemann körperlich überlegen waren, mit ihrer Zonenverteidigung den TSV Tröster vor Probleme. Von außen fanden die Würfe nur selten ihr Ziel, unter den Körben machten die Ulmer die Zone dicht. Nach und nach setzten sich die Jungs des Trainergespanns Ulf Schabacker und Thomas Lorber dann aber doch ab, zur Pause betrug der Vorsprung jedoch nur sieben Zähler (35:27).
Schien der TSV zu Beginn des dritten Viertels dank einiger Distanztreffer von Christoph Dippold allmählich davonziehen zu können, so kamen die Gäste nach Unachtsamkeiten des TSV Tröster nochmals bis auf vier Zähler heran (44:40). Nach einer Auszeit und deutlichen Worten des Coaches zog der TSV dann aber Zügel an. Insgesamt 34 Ballverluste der Gäste bewirkten die Oberfranken mit ihrer nun wesentlich engagierteren Verteidigung. Dino Dizdarevic (3 Ballgewinne, 5 Anspiele) und David Taylor (6 Ballgewinne, 3 Anspiele) wurden nun ihrer Führungsrolle im Team gerecht und sorgten dafür, dass der Vorsprung innerhalb weniger Minuten bis zur letzten Viertelpause auf mehr als 20 Zähler anwuchs (65:44). Im letzten Viertel hatten die Schwaben nichts mehr zuzusetzen. Breitengüßbach traf nun aus allen Lagen, wobei sich alle Spieler am Korbreigen beteiligten. Das Endergebnis fiel trotz tapfer kämpfender Schwaben standesgemäß für den Titelverteidiger aus.
TSV Tröster Breitengüßbach: Dizdarevic (17), Taylor (17), Dippold (12), Leonhardt (10), Thomas (9), Wagner (8), Wolf (6), Völkl (6), Jefferson (5) / Ratiopharm Akademie Ulm: Müller (14), Dorsch (11), Ferner (11), Schlüter (9), Dielacher (2), Köppl (2), Tesic (1), Leitner (1), Begu, Uch / Zuschauer: 60