Neben Nationalspielerin Alina Hartmann kann die DJK Brose Bamberg in der kommenden Spielzeit auf die Dienste dreier weiterer junger deutscher Basketballerinnen bauen. Mara Münder (20), Tonia Lohneiß (21) und Katharina Gröger (23), die nach einem verlorenen Jahr wieder angreifen will, haben ihre Zusage für die am 28./29. September beginnende Saison 2013/14 in der Damen-Bundesliga (DBBL) gegeben. Weitere Gespräche sind auf gutem Weg.
Mara Münder wechselte im vergangenen Sommer aus der 2. Liga von der BG Göttingen an die Regnitz und kam in der abgelaufenen Runde als eine von sechs Akteurinnen in allen 24 Meisterschaftsspielen für die Bambergerinnen zum Einsatz. Zehn Minuten pro Partie stand die Psychologie-Studentin durchschnittlich auf dem Feld. "Es hat eine gewisse Zeit gebraucht, bis wir uns an das Tempo, die Härte und allgemein das Spiel in der 1. Liga gewöhnt haben. Das war bei einem Aufsteiger mit vielen Liganeulingen von vornherein abzusehen, aber nicht zuletzt das erfolgreiche Saisonfinale hat gezeigt, dass es uns dann doch noch ganz gut gelungen ist", resümiert die 20-Jährige und freut sich schon auf die neue Spielzeit, "weil es unglaublich viel Spaß macht, vor der Bamberger Fankulisse zu spielen".
Cheftrainer Steffen Dauer ist überzeugt davon, dass Münder dann wieder eine wichtige Rolle spielen wird: "Mara hat speziell in der Rückrunde immer wieder ihr Potenzial gezeigt und starke Leistungen abgeliefert. Wir sind sicher, dass sie daran anknüpfen und sich weiter steigern wird."
Auf eine "tolle Erfahrung" blickt die gebürtige Bambergerin Tonia Lohneiß zurück, die sich nach einem Auslandsaufenthalt in Wales vor Beginn der zurückliegenden Spielzeit wieder der ersten Mannschaft ihres Heimatvereins, dem sie seit 1998 angehört, anschloss. "Ich habe gemerkt, dass ich das Gelernte aus dem Jahr in Cardiff sehr gut umsetzen und somit meinen Teil zur Teamleistung beitragen konnte. Das erste Ziel für die kommende Saison ist natürlich wieder, die Klasse zu halten - und es vielleicht nicht mehr ganz so spannend zu machen", hat sich das DJK-Eigengewächs für das zweite Jahr in der DBBL vorgenommen. Sich weiterzuentwickeln und mehr Verantwortung zu übernehmen, lautet ihr eigener Anspruch. "Toni hat uns viel Energie von der Bank gegeben. Sie hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und die vielen kleinen Dinge gemacht, die in keiner Statistik auftauchen", unterstreicht Dauer die Bedeutung der Abwehrspezialistin für das Team.
Hart an ihrer Rückkehr auf das Parkett arbeitet unterdessen Katharina Gröger. Seit dem Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft im Mai 2012 konnte die Spielmacherin, die sich Anfang Oktober einer Fußoperation unterziehen musste, kein Pflichtspiel mehr für die DJK bestreiten. In den Play-offs kehrte die 23-Jährige zwar ins Individualtraining zurück, noch liegt aber ein harter Weg vor ihr. "Ich trainiere und bin wahnsinnig heiß darauf, in der nächsten Saison wieder anzugreifen. Im Juni wird mein Fuß in Straubing noch einmal untersucht, danach kann ich hoffentlich wieder durchstarten", brennt die Wasserburgerin darauf, auch in der 1. Liga für Bamberg auf dem Feld zu stehen. Auf ein baldiges Comeback seines Schützlings hofft auch Coach Dauer, "denn Ka war im Aufstiegsjahr ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolges. Wir alle wünschen ihr, dass sie nach dem Seuchenjahr jetzt schnell wieder vollkommen fit wird."