Bei den oberfränkischen Meisterschaften im Fechten hat Julia Kamm von der TSG Bamberg einen Titel nach Bamberg geholt. Alexander Smira wurde Vizemeister.

Bei den Bamberger Startern im Florett war Nervosität angesagt. Julia Kamm trat in der Wettkampfklasse Schüler weiblich (vier Teilnehmer) an. Sie machte es im Stichkampf noch einmal spannend, bis sie beim 4:4 die Initiative ergriff, den fünften Treffer setzte und damit den Titel nach Bamberg holte. Korinna Klein belegte mit einem Sieg Platz 4.

Bei der A-Jugend focht Oliver Kleinecke sehr klug und technisch gut. Der Lohn war Platz 4 unter neun Teilnehmern. Zwei Treffer mehr, und es wäre ein Platz auf dem Treppchen gewesen. Zu leicht nahm die Sache offenbar der hoch gehandelte Adrian Sünkel, oder sein gutes Abschneiden im Degen (5 Siege von 8 möglichen und Platz 4) hatten ihn unvorsichtig gemacht, so blieb im Florett nur Platz 7 vor seinem Vereinskameraden Samuel Leibach.

Bei den Schülern leistete sich ausgerechnet der ausrichtende Verein einen dicken Patzer und ließ einen B-Jugendlichen bei den Schülern starten. Das war für den Bamberger Alexander Smira besonders unangenehm, weil er in dem Gefecht gegen den B-Jugendlichen viel Kraft ließ und nur knapp mit 4:5 verlor. So musste er kurz danach sein nächstes Gefecht ebenfalls mit 4:5 abgeben. Die übrigen Gefechte gewann er dann mit schönen Aktionen sämtlich mit 5:0, so dass am Ende immerhin noch der Vizetitel (bei sechs Teilnehmern) heraussprang.
Aus Bamberg hatten bei der Meisterschaft gleich vier Favoriten gefehlt. Max Bauer und Patrick Harman kämpften in Halle um Ranglistenpunkte und die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften, Elias Hänsel musste krankheitsbedingt absagen und auch Kira Schaller stand nicht auf der Bahn.


Senioren bei der "Bayerischen"



Bei den bayerischen Seniorenmeisterschaften in München sprang für die TSG 05 ein erster und ein zweiter Platz heraus. Fechter aus ganz Deutschland traten an, aber auch für Österreich, Italien und die Schweiz waren diese Meisterschaften ein Ranglisten-Turnier, so dass auch starke internationale Konkurrenz vor Ort war.

Christoph Lo Iacono kehrte als Vizemeister nach Bamberg zurück. Auch wenn er sich dem einzigen weiteren Teilnehmer in seiner Altersklasse 30+ geschlagen geben musste, wertet Lo Iacono sein Abschneiden mit dem Florett als besonderen Erfolg für sich und für die TSG 05. Weil in der AK 30+ nur zwei Fechter gemeldet waren, hatten die Veranstalter vorher zwei Altersklassen zusammen aufgestellt, so dass Lo Iacono dennoch in einer der beiden Setzrunden fechten konnte und er somit nicht nur einen Kampf bestreiten durfte. Der Kontrahent in seiner Altersklasse war ein sehr guter Kämpfer, gegen den nichts zu machen war. Gleichwohl: für Christoph Lo Iacono ist das sein bestes Ergebnis bisher und gibt ihm in Bamberg als Übungsleiter Auftrieb.

In der Altersklasse 50+ nahm erstmals Trutbert Sünkel aus Bamberg teil. Er wurde Elfter. In der Altersklasse 70+ wurde Manfred Hojer als Anführer der deutschen Rangliste den Erwartungen gerecht und gewann den Wettbewerb vor seinem engsten Verfolger Franz Hirt aus Kassel knapp mit 7:6 in der Verlängerung.