Hollfeld
Fußball-Bayernliga

Hollfeld will in der Liga ankommen

Zum Abschluss der ersten "Englischen Woche" in der Fußball-Bayernliga Nord gastiert Tabellenführer DJK Bamberg im Oberfrankenderby bei der SpVgg Bayreuth. Reisen muss auch der SV Memmelsdorf, er tritt beim TSV Kleinrinderfeld an. Der ASV Hollfeld erwartet den SV Alemannia Haibach.
Gelingt Michael Taschner   und seinen Gelingt Michael Taschner   und seinen Mannschaftskameraden der erste Sieg in der Bayernliga?Mannschaftskameraden der erste Sieg in der Bayernliga?
Gelingt Michael Taschner und seinen Gelingt Michael Taschner und seinen Mannschaftskameraden der erste Sieg in der Bayernliga?Mannschaftskameraden der erste Sieg in der Bayernliga?
Nichts war es mit dem erhofften Punktgewinn in Ammerthal. "Dabei wäre durchaus etwas möglich gewesen. Hätten wir die Partie in den letzten 20 Minuten nicht hergeschenkt", so das Fazit von ASV-Trainer Mario Herrmannsdörfer nach der enttäuschenden 1:4-Pleite in der Oberpfalz. Am Samstag um 17 Uhr sind die Hollfelder auf eigenem Gelände auf Wiedergutmachung aus, wenn es gegen die Alemannia aus Haibach geht.

Den Hufgrad-Schützlinge indes gelang jüngst ein 2:0-Heimsieg über den TSV Aubstadt, nachdem sie in der ersten Partie mit dem gleichen Ergebnis gegen die bärenstarken Amberger verloren hatten. Dennoch sind die Haibacher ein Gegner, der dem ASV in der Vergangenheit eigentlich immer ganz gut gelegen hat. In den letzten vier Heimspielen der Landesliga Nord gab es immer hin zwei Siege und ein Unentschieden gegen die Unterfranken. "Keine Frage, wir wollen und müssen gegen Haibach drei Punkte holen, um endgültig in der Bayernliga anzukommen", gibt Mario Herrmannsdörfer so auch die Marschroute vor. Der Trainer knabbert noch sichtlich an der Niederlage in Ammerthal. "Wenn Du bis zur 72. Minute bei einer sehr heimstarken Mannschaft führst, darfst du dich nicht mehr so einfach um deine Früchte bringen lassen", Hadert der Hollfelder Übungsleiter abermals mit der Konzentration seines Teams zum Spielende. "Wir haben bis dahin taktisch diszipliniert gespielt. Da ist es mir auch völlig egal, ob der Gegner 70 Prozent oder mehr Ballbesitz hatte. Auch nach dem Ausgleich hatten wir noch eine riesige Führungschance", war Herrmannsdörfer, wie auch sein Team, nach dem Spiel sichtlich gefrustet.

Der Blick geht nun aber nach vorn, gegen ein Team auf Augenhöhe, wie Herrmannsdörfer den Gast einschätzt. Die Unterfranken haben im Sommer einen großen Personalwechsel hinter sich gebracht. Umso mehr überrascht doch die gute Form, die die Alemannia bereits aufweist. "Wir müssen schon zusehen, dass wir über 90 Minuten voll bei der Sache sind, sonst reicht es in der Bayernliga halt einfach nicht", appelliert der ASV-Coach an seine Mannschaft, die Hollfelder Tugenden bis zur letzten Sekunde in die Waagschale zu werfen, auch in der Hoffnung aus den Fehlern der letzten beiden Partien die nötigen Lehren gezogen zu haben.

Sorge bereitet dem Trainer jedoch die personelle Situation. Nachdem sich Michael Massak abermals mit seiner Bänderverletzung herumschlägt, sich in dieser Woche einer Kernspintomographie unterzieht und am Samstag wohl pausieren wird, ist auch Marco Hillemeier noch nicht einsatzbereit. Dazu kam am Dienstag jetzt auch noch Hannes Sommerer mit Oberschenkelproblemen. Hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. "Daniel Heißenstein ist auf einem guten Weg, aber halt noch nicht ganz soweit. Bei ihm und Marco Hillemeier könnte es vielleicht bis zur Partie in Aubstadt am nächsten Samstag klappen", hofft Herrmannsdörfer dann zumindest auf eine leichte Entspannung.
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