In der 2. Basketball-Regionalliga verloren die Rattelsdorf Independents das Derby gegen TTL Bamberg klar mit 53:81. Die Regnitztal Baskets kehrten mit einem 59:40-Sieg aus Dresden zurück.

Rattelsdorf Independents - TTL Bamberg 53:81
Seinen Einstand in die Saison hat sich der Rattelsdorfer Cheftrainer Andy Sippach mit Sicherheit anders vorgestellt. Die Itzgrunder Basketballer ließen wieder jeden Willen vermissen, um in dieser Regionalliga-Saison zu bestehen. Nach einem verschlafenen Start in die Begegnung stand es schnell 11:0 für die Gäste aus Bamberg. Nach einer Auszeit kämpften sich die Jungs um Kapitän Silvio Reinfelder wieder auf 11:7 heran, doch durch Einzelaktionen im Angriff und eine schlecht stehende Verteidigung schenkte Rattelsdorf den Gästen immer wieder leichte Punkte. So ging es über ein 14:26 aus Sicht der Heimmannschaft ins zweite Viertel.
In diesem spiegelte sich die Hilflosigkeit der ersten zehn Minuten wider, und der TTL konnte durch ein 15:30 in diesem Viertel den Spielstand zur Halbzeit auf 29:56 schrauben. Kurzzeitig flammte noch einmal der Willen auf, und die Itzgrunder schafften es, den Rückstand auf 46:62 zu reduzieren, bevor es abermals zu einem Bruch im Spiel der Rattelsdorfer kam. Die junge TTL-Mannschaft von Coach Ernst Griebel zeigte hervorragenden Angriffsbasketball und stand in der Verteidigung sicher. Über eine gute Reboundarbeit starteten die Gäste immer wieder Schnellangriffe, welche die Rattelsdorfer nicht in den Griff bekamen.
Rattelsdorf Independents: Boucher (16 Punkte/1 Dreier), Seemüller (7), Kohn (7), Kangne (5), Loch (4/1), Thiem (4/1), Reh (4), Endres (3), Reinfelder (2), Reichmann (1), Stretz, Tomaszek / TTL Bamberg: Griebel (13/2), Heppt (12/1), Land (12), Hubatschek (10), Gerstner (9), Rabak (8), Duckarm (8), Mees (6), Weiß (3), Lohneis, Bretag, Dorn

Dresden Titans II - Regnitztal Baskets 40:59
Das junge Regnitztaler Team startete gut ins erste Viertel. Vor allem die Defensivleistung gab die Richtung für den weiteren Spielverlauf (15:4). Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Viertel. Die Regnitztaler spielten ihr Spiel nach Vorgabe der Coaches Fuchs und Bertram weiter und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Leichte Ballgewinne in der Defensive führten zu schnellen Punkten in der Offensive, so dass der Gast mit einer 31:1- Führung in die Halbzeit ging. In der Halbzeit mahnten die Trainer zur Wachsamkeit, da man davon ausgehen musste, dass die Elbstädter engagierter aus der Kabine kommen würden. Allen Mahnungen zum Trotz kassierten die Baskets in den ersten vier Minuten des dritten Viertels einen 8:0-Lauf, sodass sich beim Stand von 32:23 die Trainer gezwungen sahen eine Auszeit zu nehmen. Die Maßnahmen fruchteten, denn nun wurde der Ball offensiv wieder besser bewegt, und die Defensive stand wie schon in der ersten Halbzeit wieder sicher (45:27). Nach diesem kurzen Strohfeuer der Dresdner bauten die Regnitztaler im vierten Viertel die Führung weiter aus und führten zwischenzeitlich mit 26 Punkten (55:29), kassierten dann aber auf Grund von Unkonzentriertheiten in den letzten drei Minuten einen 10:3-Lauf der Dresdner, die damit Ergebniskosmetik betrieben. Alles in allem war es ein verdienter Sieg der Regnitztaler, bei dem sich jeder Spieler in die Punkteliste eintragen konnte. Besonders die Rückkehr von Christoph Jungbauer wirkte sich in der Defensive positiv aus. red
Regnitztal Baskets: D. Dippold (16/1), N. Jungbauer (16/2), Hofmann (9/1), M. Fuchs (8/1), Ch. Jungbauer (6), T. Dippold (2), Klaus (2), Wimmer, T. Fuchs