Auch im siebten Spiel fuhr das junge Farmteam der Brose Baskets seinen siebten Sieg ungefährdet gegen den Nachbarn aus Bayreuth mit 91:34 ein.

Nach einer monatelangen verletzungsbedingten Pause spielte Noah Kamdem erstmals wieder, stand neben Wolf, Kapitän Sanders, Haßfurther und Fersch gleich in der Starting Five und rechtfertigte das Vertrauen seiner Trainer. Bereits nach dem ersten Viertel wurde klar, wer in diesem Oberfrankenderby Favorit ist. Zwar spielte Bayreuth gut mit, doch die Güßbacher zogen nach zehn Minuten auf 20:10 davon. Und da trotz großer Rotation, die es jedem Spieler erlaubte, durch ausreichend Spielzeit sein Talent unter Beweis zu stellen.

Auch in Viertel zwei ging die TSV-Demonstration weiter. 48:22 hieß es zum Halbzeitpfiff. Die deutliche 26-Punkte-Führung wurde in Viertdel drei sogar noch weiter ausgebaut.
Auch wenn sich die Wagnerstädter nach Kräften wehrten ging auch dieser Abschnitt mit 19:9 an die Truppe von Trainer Markus Lempetzeder. Im Schlussviertel setzte es noch einmal eine richtige Klatsche für Bayreuth. Mit 24:3 mussten sie die letzten zehn Minuten abgeben, was zum überdeutlichen 91:34-Sieg führte.

Kamdem fügt sich gut ein

Kapitän Moritz Sanders schaffte ein Double Double mit 23 Punkten und 17 Rebounds. Kamdem verpasste dies bei 18 Punkten und acht Rebounds knapp, zeigte aber sein Potenzial auf und integrierte sich sehr gut ins Team. Hinzu kam eine gsehr gute Wurfquote von 54,2 Prozent. Einzig über die miserable Freiwurfquote (56,3%) muss man noch reden. "Wenn wir den Ball gut bewegt haben sind wir immer wieder zu Korberfolgen gekommen. Hier müssen wir anknüpfen, um auch die nächsten Spiele zu unseren Gunsten entscheiden zu können", so Lempetzeder. ml

TSV Breitengüßbach: Sanders (23), Kamdem (18) Wolf (10), Ueberall (10), Müller (9), Haßfurther (5), Fersch (5), Zimmermann (4), Fichtner (3), Weiß (2), Gonnert, Schmidt