Was zählt für die Regionalliga-Volleyballerinnen der VG Bamberg im neuen Jahr? Nur noch Siege im Rennen um den Klassenerhalt. Gleich zu Beginn einer Serie von vier Heimspielen steht für die Mediteam Volleys das wohl bedeutungsvollste Match der bisherigen Saison auf dem Programm. Es geht am Sonntag (15 Uhr) in der Halle am Georgendamm gegen den FTSV Straubing II, bei dem die Bambergerinnen zum Saisonauftakt nur unglücklich und zu sechst mit 2:3 unterlegen waren.
Mittlerweile befinden sich beide Teams am Tabellenende - es herrscht beiderseits Erfolgsdruck. Gewinnen die Bambergerinnen, wären sie bei einer gleichzeitigen Niederlage von Erlangen gegen Rottenberg wieder Achter in der Tabelle, also auf dem Relegationsplatz.
Gibt es jedoch wieder eine Niederlage, wird es in den nächsten Wochen sehr schwer, das rettende Ufer in Sichtweite zu behalten.
Die Mediteam Volleys haben während der Weihnachtspause versucht, neue Kräfte zu tanken, den Kopf frei zu bekommen, an einem Trainingstag die bisher zu häufigen Abstimmungsprobleme zu beseitigen und den Kader besser aufeinander einzuspielen. Wieder mit an Bord sind auch Alena Raab und Yvonne Schneider, die wegen ihrer Verletzungen der Mannschaft in den letzten Wochen doch sehr fehlten.
Ein leichtes Unterfangen wird es gegen den Neunten der Tabelle aus dem Leistungsstützpunkt nicht werden. Der Straubinger Trainer Wolfgang Schellinger bescheinigte seinem Team im letzten Spiel 2013 die bisher beste Saisonleistung, obwohl es in Marktoffingen mit 1:3 unterlag. Eine starke Leistung brachten dabei die beiden erst 15-jährigen Kathi Biederer und Ana Tigler. Straubing weist drei Siege auf, die alle zum Saisonbeginn gelangen. Die junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von unter 18 Jahren gilt als sehr talentiert und ist der Unterbau der Straubinger Zweitligamannschaft. Es ist keine leichte Aufgabe, die auf die VG-Damen zukommt.