Für die Baunach Young Pikes steht am Samstag in der 2. Basketball-Liga ProB ein enorm wichtiges Spiel im Kampf um die Play-offs auf dem Programm, wenn sie um 17 Uhr in Strullendorf auf die Fraport Skyliners Juniors treffen. "Die Schlussphase der regulären Runde neigt sich dem Ende zu, wir erwarten einen heißen Tanz in fast allen noch ausstehenden fünf Partien", beschreibt Coach Mario Dugandzic die Situation.

Die Gäste haben einen Sieg weniger auf dem Konto, obwohl sie ein Spiel mehr absolviert haben. Das Hinspiel konnten die Young Pikes mit 77:66 für sich entscheiden. Bei einem Erfolg könnten die Gastgeber also von den Frankfurtern kaum mehr eingeholt werden, ein großer Schritt in Richtung Play-Offs und vorzeitiger Klassenerhalt wäre gemacht.

Frankfurt in starker Verfassung

Doch diese Aufgabe wird alles andere als einfach: Die Hessen zeigten sich zuletzt in toller Form und gewannen beide Spiele. Vor allem das 102:92 gegen Gießen am Wochenende hinterließ nachhaltigen Eindruck, wobei wieder Len Schoormann, Aaron Kayser (je 19 Punkte) und Nigel Pruitt (15) zu überzeugen wussten. Alle drei standen auch bei der knappen Niederlage der Frankfurter Bundesligamannschaft gegen Bamberg auf dem Parkett.

Topscorer aber war mit Noah Kamdem (21) ein Mann, der erst kurz vor Weihnachten an den Main wechselte und das Brose-Jugendprogramm teilweise durchlaufen hat. "Die Frankfurter stellen ein junges und physisches Team. Im Vergleich zum Hinspiel stach Neuzugang Kamdem mit seiner Physis heraus", so Dugandzic.

Da die Frankfurter ihre BBL-Partie gegen Crailsheim erst am Sonntag austragen, dürften sie wohl mit voller Kapelle anreisen, wozu im Moment Richard Freudenberg und Leon Kratzer wohl nicht zählen, da beide mit Verletzungen pausierten.

Anders stellt sich die Situation bei den Gastgebern dar, da Brose Bamberg bereits am Samstag in Vechta antritt, sodass eventuell Spieler abgestellt werden müssen. Dagegen könnte von den in den letzten Wochen verletzt fehlenden Spielern der eine oder andere zurückkehren. "Da müssen wir erst mal schauen, wie die Trainingswoche verläuft", schränkt Dugandzic die Auswahl etwas ein. red