Mit einem 3:2-Sieg (25:19, 25:22, 18:25, 17:25, 15:9) über den VC Katzwang-Schwabach (8.) haben die "Volleyballarinas" der VG Bamberg (6.) in der Regionalliga Südost zu Hause ihre weiße Weste gewahrt. Sie fuhren den dritten Sieg in ihrem dritten Heimspiel in dieser Saison ein. Nach einer 2:0-Führung entwickelte sich das Spiel am Georgendamm zu einem Krimi mit dem besseren Ende für die Bambergerinnen.

Die Trainer Mike Raddatz und Kasia Trojan hatten mit ihrer Mannschaft gut trainiert und das 1:3 in Sonthofen zuvor genau analysiert, um es diesmal besser zu machen. Und genau das taten die Bambergerinnen im ersten Satz: Sie brannten ein Feuerwerk auf dem Feld ab, waren vom ersten Punkt an voll da und schafften es, in jedem Element zu überzeugen. So wuchs die Führung kontinuierlich, der erste Satz ging klar auf das Bamberger Konto.

Die Abwehr steht gut

Die Abwehr um Libera Laura Badum stand auch im zweiten Satz gut, und so konnte Zuspielerin Isabella Hippeli ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene setzen. Doch die Katzwangerinnen kamen besser ins Spiel und unterstrichen mit mehr Risiko im Aufschlag, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben würden. Sie brachten den Bamberger Annahmeriegel immer wieder in Bedrängnis. Dennoch schafften es die Ballarinas, ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Sie machten trotz einiger Unkonzentriertheiten, die sich zum Ende des Satzes hin einschlichen, den Sack zu und gewannen auch diesen Durchgang.

Die Ungenauigkeiten nahmen die Bambergerinnen mit in den dritten Satz. Es fiel ihnen schwerer, gegen nun stark abwehrende sowie kämpfende Katzwangerinnen den klaren Spielaufbau aus den vorherigen Sätzen aufzuziehen. Eine Aufschlagserie von Leonie Engel verkürzte den Rückstand zwar nochmals, dennoch sicherte sich der VC den dritten Satz.

Auch im vierten Durchgang war das Bamberger Spiel von vermeidbaren Fehlern sowie Hektik geprägt. Eine Aufschlagserie von Maya Hölzlein brachte die Ballarinas zwar bis auf 15:16 heran, doch belohnte sich die VG für ihre Aufholjagd nicht.

Die Worte des Trainers wirken

Der Bamberger Trainer Raddatz rüttelte sein Team vor dem Tiebreak noch einmal wach und forderte es auf, den Zuschauern wieder den Volleyball zu bieten, den es spielen kann. Die Ansprache wirkte, und alle Bambergerinnen kämpften jetzt um jeden Punkt. Aufschläge von Isabella Hippeli brachten einen Vorsprung. Der Spielaufbau war wieder konzentrierter und konsequenter. Die Angreiferinnen, voran Anna-Lena Krön, ließen dem Gegner nun keine Chance mehr. Nun gilt es, an den Schwächen zu arbeiten, damit am Sonntag beim Aufsteiger aus Straubing die nächsten Punkte auf das Bamberger Konto gehen können. Ballarinas Bamberg: Laura Badum, Leonie Engel, Isabella Hippeli, Maya Hölzlein, Anna-Lena Krön, Veronika Leiblein, Britta Lohneiß, Nadine Rupp, Katharina Schröder, Svenja Semm, Franziska Thiam, Nicole Werthmann