Bamberg — Wie von Trainer Ernst Griebel prophezeit und erhofft: Mit dem 70:69 zu Hause gegen die TG Würzburg II (2.) ist der TTL Bamberg (4.) weiter auf dem Vormarsch in der 2. Basketball-Regionalliga Nord. So auch die Regnitztal Baskets (7.), die den SC Heuchelhof Würzburg (10.) mit 86:78 bezwangen. Die Rattelsdorf Independents (11.) bewiesen mit dem 105:98 bei den Leipzig Eagles (5.), dass sie das Siegen noch nicht verlernt haben.
TTL Basketball Bamberg - TG Tropics Würzburg II 70:69
Von Beginn an präsentierten sich die Bamberger auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten. Das Spiel war sehr kampfbetont, jede Nachlässigkeit machte sich sofort bemerkbar. Mit 32:34 lag der TTL zur Halbzeit zurück. Coach Ernst Griebel war zufrieden, forderte aber seine Mannen auf, den "Tropics" nun zu zeigen, wer den Sieg mehr wolle.
Die angespornten Bamberger legten couragiert los, nach dem dritten Abschnitt hieß es 53:53. Im Schlussviertel verstanden es die Bamberger, Punkt um Punkt davonzuziehen, jedoch führten einige Ballverluste dazu dass, die TGW II kurzfristig die Führung wieder an sich reißen konnte. Nun schienen Coach Griebels Worte endgültig zu fruchten. Mit beherzten Offensivaktionen der Forwards Land und Feistkorn konnte das Spiel mit der Schlusssekunde zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden werden. Nun geht es für viele TTLer in eine besonders heiße Woche da Feistkorn, Riedel, Reh, Krauß, Hofmann am kommenden Sonntag auf ihren Ex-Verein aus Rattelsdorf treffen.
TTL Bamberg: Feistkorn (23/3), Land (14), Krauß (9), Riedel (9/1), Hofmann (5/1), Dorn (4), Hubatschek (4), Duckarm (2), Flierl, Gerstner, Lohneis, Rosenthal
Regnitztal Baskets - SC Heuchelhof Würzburg 86:78
Die mit nur sieben Spielern angetretenen Würzburger hielten im ersten Viertel dagegen und erkämpften sich eine 22:18-Führung. Ab dem zweiten Abschnitt hatten sich die Regnitztaler besser auf die Unterfranken eingestellt. Die Abwehrarbeit wurde intensiver und in der Offensive stieg die Trefferquote durch bessere Entscheidungen. In die Halbzeit ging es mit einer 45:33-Führung, nach 30 Minuten hieß es 62:46. Die letzten beiden Spielminuten wurden die Regnitztaler nochmals ohne Not sehr nachlässig und gestatteten so den Gästen einen 10:2-Lauf zur Ergebniskosmetik. Alle Regnitztaler trugen sich in die Punkteliste ein, Niklas Jungbauer und Marcel Fuchs zweistellig. Würzburg kämpfte sich auch nach größeren Rückständen immer wieder heran.
Regnitztal Baskets: Jungbauer (25/1 Dreier), Fuchs (14/3), Sauer (8), Dippold (7/1), Dinkel (6/2), Lorber (6), Hirmke (5/1), Kunz (5/1), Hofmann (4), Ueberall (4), Roch (2)
Leipzig Eagles - Rattelsdorf Independents 98:105
Nervös und mit wenig Selbstvertrauen, bedingt durch die Tabellensituation, begann das Spiel zerfahren. Aber langsam bekamen die Itzgründer ihrer Nervosität in den Griff und erspielten sich immer wieder durch die starken Reinfelder und Bondar einfache Punkte. Die Centergarde mit Schreiner, Udano und Slabu kontrollierte die Bretter. Eine Unachtsamkeit in den letzten regulären Spielminuten brachte die Leipziger wieder heran und ermöglichte ihnen den Ausgleich, sodass abermals die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. Nun zeigten die Rattelsdorfer unbedingten Siegeswillen, reboundeten defensiv gut, ließen keine offenen Würfe zu und in der Offensive trafen sie meist die richtigen Entscheidungen. "Diesmal hatten wir endlich einmal das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite und ließen uns von Fehler nicht entmutigen. Neben den Punkten von Reinfelder, Udano und Bondar waren die Rebounds von Slabu und Schreiner spielentscheidend. Eine hervorragende Leistung bot auch Nils Rennert. Dies sollte Ansporn für andere Bankspieler sein, diese Rolle in den nächsten Spielen zu erfüllen." so Coach Rainer Wolfschmitt.
Rattelsdorf Independents: Bondar (38/5), Reinfelder. (27/4), Udanoh (26/1), Slabu (9/1), Rennert (4), Seemüller (1), Schreiner, Stretz, Tomaszek, Wudi