Die zweite Heimpartie in Folge in der Bayernliga Nord bestreitet die DJK Don Bosco Bamberg (14.) am Sonntag ab 15 Uhr gegen den Tabellenzweiten DJK Vilzing. Für das Team aus Wildensorg, das nur noch neun Punktspiele vor sich hat und derzeit den besten Relegationsplatz belegt, geht es darum, unbedingt zu punkten, um den Anschluss an die rettenden Plätze zu halten.

Die Gäste aus dem Oberpfälzer Wald, Vilzing gehört zur Stadt Cham, stehen nach der Nullnummer beim Aufsteiger TSV Karlburg ebenfalls mächtig unter Druck und müssen dieses Match auch unbedingt gewinnen, um oben dabei zu bleiben. Das Hinspiel konnten die Vilzinger mit 3:0 gewinnen. Doch Rolf Vitzthum sah sein Team besser, als es das Ergebnis sagt. "Vilzing hat da glücklich seine Tore gemacht und wir unsere Chancen nicht genutzt", sagt der DJK-Trainer.

Inzwischen hat es bei den Gästen, die offen vom Aufstieg in die Regionalliga sprechen, noch vor dem Re-Start einen Trainerwechsel gegeben. Christian Stadler, der in zwei Jahren bei den Schwarz-Gelben aus 42 Spielen 96 Punkte (Schnitt 2,29 Punkte) geholt hat, warf überraschend hin, weil es intern Probleme gab. Dem neuen DJK-Trainer Sepp Schuderer (63) ist in zwei Spielen noch kein Sieg gelungen. Zuletzt gab es ein 0:0 in Karlburg. Schuderer hatte sich kürzlich von der DJK Don Bosco ein Bild gemacht. "Eltersdorf hat höchst glücklich gewonnen, Bamberg hätte den Platz als Sieger verlassen müssen", sagte Schuderer zum jüngsten Auftritt der Wildensorger.

Die Gastgeber haben in der Liga nach dem Re-Start erst eine Partie austragen können - und das war eben gegen Eltersdorf. "Für uns ist es extrem bitter, dass unser erstes Spiel gegen Hof ausgefallen ist. Wir haben bis zum Winter nur noch die schweren Spiele gegen Vilzing und in Großbardorf vor uns. Wir benötigen jeden Punkt, da wird es für uns sehr schwer", sagt Vitzthum. Ihm fehlen unter anderem aber die Langzeitverletzten Timo Slawik (Kreuzbandriss) und Michael Edemodu (Zehenverletzung).

Vitzthum hofft aber, dass er die Vilzinger auf dem falschen Fuß erwischen kann. "In Karlburg war Vilzing nicht so zielstrebig wie sonst. Vielleicht sind sie verunsichert und wir können das nutzen. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir nicht so genau wissen, was uns erwartet."

FC Sand - FC Eintracht Bamberg

Der FC Eintracht Bamberg ist auswärts gefordert. Am Samstag um 16 Uhr steigt das Derby beim FC Sand. Zwar stellte Sand den Gästen insgesamt 30 Karten zur Verfügung. Aufgrund der hohen Nachfrage und zahlreicher Dauerkartenbesitzer beim FC Sand wird von einer Anreise ohne gültige Karte allerdings abgeraten. Nur 200 Zuschauer sind zugelassen.

Zweimal waren die Domreiter nach dem Re-Start in der Bayernliga im Einsatz, blieben aber punktlos. Nicht nur das: Die Domreiter konnten sich nicht mal über ein Tor freuen. Immerhin holte sich die Mannschaft von Trainer Michael Hutzler zuletzt wieder Selbstvertrauen und bezwang im Toto-Pokal den Kreisligisten TSV Bad Berneck mit 6:1. Daran möchte der Aufsteiger in Sand anknüpfen und den 2:1-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen.

Während der FC Eintracht gefestigt im Mittelfeld mit 32 Punkten rangiert, kämpft Sand (15.) mit 21 Zählern um das Verlassen der Relegationsplätze. Der Wiederbeginn nach der Pause war vielversprechend: Zwar setzte es zuletzt ein 0:2 bei der DJK Ammerthal, davor hatte Sand aber den ATSV Erlangen mit 1:0 geschlagen. red