Nach dem ersten Auswärtssieg (3:1 in Abtswind) in der Fußball-Bayernliga Nord will der FC Eintracht Bamberg heute gleich den nächsten Erfolg in der Fremde folgen lassen. In der zweiten Runde des BFV-Verbandspokals ist die Mannschaft von Trainer Michael Hutzler am Dienstag um 18 Uhr beim Ligarivalen TSV Karlburg gefordert.

Im Gegensatz zu ihrem Gegner konnten die unterfränkischen Gastgeber kein Selbstvertrauen für das Pokalduell tanken. Am Samstag ging der TSV beim Bayernliga-Neuling DJK Vilzing mit 1:7 unter. Für die Mannschaft von Trainer Markus Köhler war es bereits die dritte Niederlage in Folge, die die Karlburger bis auf den 14. Platz abrutschen ließ.

Im Pokalwettbewerb sind die Unterfranken nur mit Glück in die zweiten Runde eingezogen. Beim oberbayerischen Bezirksligisten FC Penzberg retteten sie sich durch den Ausgleichstreffer zum 1:1 zwei Minuten vor Spielende ins Elfmeterschießen und entschieden dieses mit 4:3 für sich. Der FC Eintracht Bamberg setzte sich in einem torreichen Spiel mit 7:4 bei der SpVgg Ansbach durch und ebnete damit den Weg in die zweite Runde.

Zwar hat für den Aufsteiger die Bayernliga Priorität, doch sieht er gute Chancen, beim kriselnden TSV Karlburg die dritte Runde zu erreichen. "Personell werden wir wohl ein bisschen was versuchen, um dem ein oder anderen etwas Spielpraxis zu geben. Aber wir wollen auf jeden Fall gewinnen und hoffen dann auf ein Heimspiel gegen einen guten Gegner", meint FCE-Trainer Hutzler.

Der Kracher der zweiten Pokalrunde auf Verbandsebene steigt am Dienstag um 19 Uhr im niederbayerischen Aiglsbach, wo der Landesligist aus der Mitte-Staffel den TSV 1860 München empfängt. Nach dem Erfolg gegen den amtierenden bayerischen Amateurmeister VfB Eichstätt (2:1) fiebern die Aiglsbacher dem Vergleich mit dem traditionsreichen Drittligisten entgegen.red