Diesmal hatte "11Ups", der G9-Abiturjahrgang des Jahres 2011, beim 47. Egbert-Günther-Basketball-Gedächtnis-Turnier des Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums die Nase vorn. Im Endspiel nahmen sie gegen den letztjährigen Finalgegner "3 Punkte für ein Halleluja" (Abitur 2004) nach einer lange ausgeglichenen Partie mit 45:41 erfolgreich Revanche und holten damit bereits ihren dritten Turniersieg nach 2010 und 2013.

Nur 15 Mannschaften begannen das Turnier in vier Vorrundengruppen. Am engsten ging es in Gruppe A zu. Überraschungssieger wurde hier die aktuelle Schülermannschaft "Die Neukammer" (2016/17). Bei ihrer Premiere ließen sie die "007-Allstars" (2007), die Greenhorns (2006) und Rekordsieger "Chicken'n'Steaks" (1990) hinter sich. In Gruppe B setzte sich der Vorjahressieger "3 Punkte für ein Halleluja" (2004) gegen "E.T.A.
2K14/10" (2010/14), "Scharfschützen, wir bewachen die Zone" (2009) und das Lehrerteam "AllTeachers" durch.

Das Auftaktspiel in Gruppe C war bereits das Gruppenendspiel um den Halbfinaleinzug, in dem sich "Lights Out!" (2013) gegen die "Cabiballaz" (2012) mit 41:37 durchsetzte. Danach gab es durchwegs klare Siege gegen die zwei ältesten Teams des Turniers, "Dieschowiddä" (1979/80) und "Strandkörbe" (1987/88). Mühelos beherrschte der spätere Turniersieger "11Ups" (2011/G9) das Geschehen in Gruppe D. In einer Doppelrunde gewannen sie alle Spiele gegen "3 Seidla für ein Halleluja" (2001/05) und "The Splashbrothers" (2015).


Zwischenspurt

Nur eine Halbzeit lang hielt "Lights Out!" im ersten Halbfinale gegen "11Ups" mit (31:24). Dann legte der spätere Turniersieger einen 10:0-Zwischenspurt hin, an dem vor allem Max Stößel (21 Punkte/4 Dreier) und Johannes Wehner (15/2) beteiligt waren. Bei "Lights Out!" stemmten sich Maximilian Sitzmann (19) und Lorenz Kauffer
(8/2) gegen die drohende Niederlage und brachten "11Ups" mehr und mehr in Foulprobleme. Doch nachdem sie an der Freiwurflinie die "Lichter ausschossen", fiel das Endergebnis mit 53:35 deutlich aus.

Nur beim 2:0 und 4:3 lagen "Die Neukammer" im zweiten Halbfinale vorne. Danach überrollte Vorjahressieger "3 Punkte für ein Halleluja" die Newcomer. Bis zur Halbzeitpause machte der dreimalige Turniersieger durch Nils Pelikan (26) kurzen Prozess und führte mit 27:8. Erst danach wachte die jüngste Turniermannschaft auf. Dabei wussten Carl Gollnast (4), Gina Mausolf (4) und Simeon Heimburg (4) durchaus zu gefallen, konnten aber den hohen 43:20-Sieg des "Halleluja-Teams" nicht mehr verhindern.

Im Endspiel legten die mit nur fünf Spielern angetretenen "11Ups" mit einem 17:0-Lauf den Grundstein für den späteren Sieg. Der 2011er-Jahrgang mit Johannes Wehner (23/1) und Max Stößel (15) hatte nach dem zwischenzeitlichen 39:39-Ausgleich die besseren Antworten und entschied das Spiel knapp mit 45:41 für sich. Im Nebenzimmer des Spezial-Kellers übergab StD Alois Selder den Siegerpokal, auf dem der Name "11Ups" nun ein drittes Mal eingraviert wird, an die erfolgreichen Spieler Christopher Bonte, Maximilian Colberg, Julian Linke, Simon Manz, Max Stößel und Johannes Wehner. Alle Ergebnisse und Tabellenendstände unter www.egbert-guenther-turnier.de. red