Jetzt, da die erste Schulwoche nach den langen Sommerferien vorbei ist, haben sich die vielen Schüler in Bamberg bereits, wieder, an ihren Schulweg gewohnt. Trotzdem müssen viele sehr achtsam auf ihrem Weg zur Schule und zurück nach Hause sein. Um gefährliche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen, hat die Verwaltung in Stadt und Land viel daran gesetzt, die Wege für die Kinder so sicher zu möglich zu machen.


Aufmerksamkeit erregen

Mit ihren vielen Partnern hat die "Aktion Schulwegsicherheit" der Stadt bereits viel Aufmerksamkeit erregt und auch dadurch für mehr Sicherheit auf dem Schulweg gesorgt. Auto- und Radfahrer werden durch neue Verkehrsschilder und gelbe Plakate auf Zonen, in denen viele Schulkinder verkehren, hingewiesen.


Auch die zusätzlichen Kontrollen der Polizei in der Nähe von Schulen verlaufen bisher erfolgreich und tragen zu einem verantwortlichen Verhalten aller Verkehrsteilnehmer bei. Im Allgemeinen setzt die Aktion vor allem auf das Verständnis und die Einsicht der erfahrenen Verkehrsteilnehmer.


Neue Maßnahmen

Für die Grundschüler der Martinschule, die in den Ausweichräumen am Stadtarchiv Unterricht haben, sind besonders Radfahrer gefährlich. Der Eingang zur Schule liegt direkt am Leinritt und viele, von Gaustadt her kommende Radler, passieren den Eingangsbereich.
Musste am ersten Schultag noch ein Polizist für Sicherheit sorgen, so sind bereits wenige Tage später neue Schilder und Plakate angebracht.

Anlässlich seines Besuches an der Martinschule zeigte sich Bürgermeister Christian Lange sehr überzeugt von den neuen Maßnahmen. Er bedankte sich im Namen der Stadt bei allen Partnern der Aktion und den Lehrern, die mit ihren Schülerinnen und Schülern die Wege abgelaufen sind. Besonders der Polizei und den vielen Schulweghelfern sprach er seinen Dank aus.


Mitsprache der Schüler

Auch die Schüler kamen zu Wort und teilten den Verantwortlichen mit, wo sie noch Möglichkeiten zur Verbesserung sehen. Die Vorschläge der kleinen Spezialisten für die Schulwege wurden gleich aufgenommen um die letzten gefährlichen Orte auf den sicherer zu gestalten. Für die 124 Schüler der Martinschule, die am Leinritt untergebracht sind, ist der Schulweg bereits jetzt deutlich sicherer.