Ein 44 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Bamberg hat heute in einer Hauptverhandlung vor dem Landgericht zugegeben, dass er sich im Oktober/November 2011 mehrfach an seiner Tochter vergangen hat. Er wurde des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in drei Fällen und in Tateinheit des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen schuldig gesprochen. Er erhielt eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Das Kind war zur Tatzeit zwölf Jahre alt. Es lebte allein mit dem Vater in der Wohnung.

Bei ihrem Urteil berücksichtigte die Zweite Strafkammer strafmildernde eine hirnorganische Erkrankung, unter der der Angeklagte in Folge eines Unfalls leidet. Die Fähigkeit, seiner erhaltenen Unrechtseinsicht entsprechend zu handeln, ist erheblich vermindert. Das hat ein Gutachten schon vor Prozessbeginn ergeben.