Das Wasserwirtschaftsamt Kronach ließ auf Kosten des Bürgervereins Sand ein Plateau anlegen, auf dem künftig auch das Kirchweih-Festzelt stehen wird. Dass jetzt alles ganz schnell ging, ist der Landesgartenschau zu verdanken.

Die Landesgartenschaumacht es möglich: In kürzester Zeit ist in der Verlängerung des Leinritts das unansehnliche Ufer vor dem ehemaligen Dominikanerkloster bereinigt worden. Wenn die Blumenfreunde, die Bamberg von heute an in besonders großer Zahl erwartet, vom Kranen oder von der Unteren Brücke aus in Richtung Michelsberg schauen, sehen sie keine aus dem Wasser ragenden Stahleisenträger mehr, sondern eine sauber befestigte Fläche.

Von einer attraktiven Lösung spricht Hans Joachim Rost, der für die Region Bamberg zuständige Abteilungsleiter im Wasserwirtschaftsamt Kronach. Man hat sie zusammen mit dem Bürgerverein Sand erarbeitet, der die Kosten trägt. Wenigstens 20 000 Euro muss der Sandkirchweih-Veranstalter für den neuen "Zeltplatz" in die Hand nehmen. Bezahlen wird der Bürgerverein aus Sandkerwa-Einnahmen. Genau so sei es gedacht, sagt Vorstandsmitglied Ulrike Heucken, die in Personalunion Geschäftsführerin der Sandkirchweih-Veranstaltungs Gesellschaft mbH ist: "Geld aus dem Gebiet für das Gebiet."

Die Baustelle am linken Regnitzarm ist eine von vielen, die in Bamberg in den vergangenen Tagen angefangen und unter Hochdruck beendet wurden. Das hängt mit einer Art Baustellensperre zusammen, die die Stadt für die Zeit der Landesgartenschau, die heute anfängt, erlassen hat.

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