Der Vorwurf der Diakonie Bayern über fehlende Sozialberatung, zu dichte Belegung und die Abschiebung von Hochschwangeren und Müttern mit Säuglingen aus dem Ankunfts- und Rückführungseinrichtung in Bamberg (ARE II) ruft nun auch die Regierung von Oberfranken auf den Plan.

In einer Mitteilung verteidigt die Regierung ihr Vorgehen. Schwangere beziehungsweise Familien mit Säuglingen kämen nur in die Unterkunft, wenn "keine erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten sind".

Die Aussage, dass selbst im Eingangsbereich der Wohnungen Menschen schlafen müssten, sei missverständlich, da es hier um Wohnungen amerikanischen Zuschnitts handle, welche keinen echten Eingangsbereich hätten.