Bei enem Ortstermin hat sich der Litzendorfer Gemeinderat ein Bild vom Baufortschritt des neuen Regenwasserspeichers. Die Baumaßnahme soll im März nächsten Jahres abgeschlossen sein. Auch der Breitbandausbau geht voran.

Die Bauarbeiten zum Regenüberlaufbecken (RÜB) in Pödeldorf sind bereits weit fortgeschritten und der Umfang der Baumaßnahme deutlich sichtbar. Die Spundung ist abgeschlossen und auch der Aushub des Erdreiches für das Becken ist im vollen Gange. Allerdings kann der Bodenaushub nicht zum weiteren Bau verwendet werden. Er ist zwar nicht mit Schadstoffen belastet, eignet sich aber wegen seiner Beschaffenheit nicht zum Ausbau des Beckens. Insgesamt liegt die Baufirma völlig im Zeitplan.
Bis März nächsten Jahres soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Das neue Rückspeicherbecken wird ein Volumen von rund 300 Kubikmeter haben und ist damit im Vergleich zum alten Becken um rund 200 Kubikmeter kleiner. Die Baumaßnahme beläuft sich bisher auf etwa 900 000 Euro, von denen bisher bereits 23 500 Euro ausbezahlt wurden. Die Umbauarbeiten im Hebewerk wurden bereits im Vorfeld im Frühjahr dieses Jahres getätigt und im Juni offiziell in Betrieb genommen. Hier belaufen sich die Kosten bisher auf etwa 300 250 Euro. Wobei hier noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind und auch noch nicht alle Endrechnungen vorliegen. Es sind noch einige Ergänzungsarbeiten im Umfeld der Pumptechnik und am Gebäude notwendig. Diese werden jedoch in der nächsten Zeit abgeschlossen sein.

Vor Ort wurde noch einmal betont, dass der Bau eines neuen Regenüberlaufbeckens aus wirtschaftlicher Sicht die absolut richtige Entscheidung gewesen sei. Denn das neue Becken wird sicherlich die nächsten 50 Jahre keine Probleme bereiten. Und auch die Maschinentechnik dürfte mindestens eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren haben. Im Vergleich dazu hätte die Gemeinde für die Sanierung des bestehenden und maroden Regenüberlaufbeckens mindestens 430 000 Euro in Hand nehmen müssen.

Ebenso kontinuierlich voran schreitet auch der Breitbandausbau in der Gemeinde Litzendorf. Allerdings wird es nach Auskunft der Gemeinde noch einige Monate dauern, ehe die schnellen Internetleitungen in Betrieb genommen werden können. Im Idealfall - wenn alles gut läuft und keine allzu großen Probleme auftauchen - prognostiziert die Verwaltung eine Fertigstellung im Jahre 2016. "Das ist jedoch ein sportliches Ziel. Wir haben uns aber auf die Fahnen geschrieben, schnellstmöglich die Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet auszubauen", betonte Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (CSU).

Uwe Wagner vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Bamberg, gab sich in seinem Sachstandbericht zurückhaltender. Er gab keine Prognose ab, bis wann der Breitbandausbau in Litzendorf umgesetzt sein könnte.