Auf keinen Fall will der Pfarrer "Luxusgüter wie Deko-Artikel oder Spielsachen", die wertvollen Platz im Lkw rauben würden.

Denn neben den wärmenden Sachen sollen vor allem medizinische Güter geschickt werden: "Die schon vor dem Krieg marode medizinische Versorgung ist nun vollständig zusammengebrochen", so Puszkar. Er hat in diesen Tagen allein 83 Kliniken in Franken angeschrieben mit der dringenden Bitte um Medikamente, Verbandsmaterial, chirurgische Instrumente, OP-Wäsche und überhaupt ausgemusterte, aber noch verwendbare medizinischen Geräte.

Erst im September hat ein mit Pflegebetten, Nachtkästen, Rollstühlen, Toilettenstühlen und Kleidung beladener Transporter Bamberg Richtung Ukraine verlassen.