Reckendorf
Schreinerei-Brand

Nach Großbrand in Reckendorf: Wiederaufbau kann beginnen

Der Reckendorfer Gemeinderat hat einem Bauantrag der Schreinerei, die Anfang September bei einem Großbrand fast völlig zerstört wurde, einstimmig zugestimmt. Jetzt kann der Wiederaufbau beginnen.
Die nach dem Großbrand am 8. September völlig zerstörte Schreinerei in Reckendorf. Foto: Ronald Rinklef
Die nach dem Großbrand am 8. September völlig zerstörte Schreinerei in Reckendorf. Foto: Ronald Rinklef
Wegen der besonderen Dringlichkeit wurde der Bauantrag einer Reckendorfer Schreinerei, die vor kurzem bei einem Großbrand völlig zerstört wurde, noch nachträglich auf die Tagesordnung des Gemeinderates Reckendorf genommen.

Betrieb muss wieder beginnen
Diese Schreinerei im Knockäcker 10 ist dringend darauf angewiesen, ein Nebengebäude mit Lagerhalle zu bauen, um wieder den Betrieb aufnehmen zu können. Auf den bestehenden Fundamenten soll diese Halle wieder aufgebaut werden. Der Gemeinderat stimmte diesem Antrag einstimmig zu.

So wie bislang die Stadt Baunach als auch die Gemeinde Lauter stimmte der Gemeinderat Reckendorf der interkommunalen Zusammenarbeit hinsichtlich der Abwicklung und Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern einstimmig zu.
Im neuen Förderprogramm würde die Gemeinde Reckendorf bei einem Fördersatz von nun 70 Prozent statt bislang 50 Prozent 610.000 Euro als Förderhöchstbetrag erhalten. Bei einer interkommunalen Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Verwaltungsgemeinschaft Baunach erhöht sich der Betrag um 50.000 Euro für jede der beteiligten Gemeinden.

Kosten werden übernommen
Ebenso einstimmig war der Gemeinderat Reckendorf dafür, dass die Gemeinde auf Vorschlag von Bürgermeister Manfred Deinlein (SPD) die Kosten einer Begleitperson von Feuerwehrdienstleistenden, die 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben und dafür einen vom Freistaat Bayern finanzierten Aufenthalt im Erholungsheim Bayrisch-Gmain ersetzt bekommen, von 250 Euro übernimmt.