Die Aufmerksamkeit der Zuschauer, die vor der Kasse auf Eintritt warteten, war den Demonstranten gewiss. Unter den etwa 30 bis 40 Protestierenden waren zahlreiche als Tiere verkleidete und geschminkte junge Männer und Frauen. Besonders zwei Frauen, die als Tiger geschminkt in Käfigen vor dem Eingang saßen, wurden von den zahlreichen Vorbeigehenden bemerkt. Mit Spruchbändern, auf denen zum Beispiel "Qual in der Manege" zu lesen war, und mit einem Trillerpfeifkonzert machten die Demonstranten auf Missstände aufmerksam, die in manchen Unternehmen bei der Tierhaltung herrschen. Mit Sprechchören wie "Manege frei für Tierquälerei" verschafften sich die Aktivisten auch das Gehör der Passanten und Zuschauer.

Ein Vertreter des Zirkus Busch wies darauf hin, dass in der Vorstellung keine Wildtiere aufträten und ausschließlich domestizierten Tieren die Manege gehöre.