Bunte Kostüme, aufwändig gestaltete Wagen und Gardetänzerinnen, die für ausgelassene Stimmung sorgten: "Helau!" hieß es am Wochenende auch in Stegaurach: Die Narren waren los. Beim Faschingszug waren insgesamt 28 Karnevalswagen und Fußgruppen auf den Straßen unterwegs, angeführt vom diesjährigen Prinzenpaar Elke I. und Wolfgang II. Die Stimmung war ausgelassen, die Straßen überfüllt.

Am frühen Sonntagnachmittag startete der Zug in der Mühlendorfer Straße bei der SpVgg Stegaurach und zog sich über den Dorfplatz, die Bamberger Straße, Am Kreuzweiher, Altenburgblick und endete an der Aurachtalhalle, in der mit musikalischer Unterhaltung weitergefeiert wurde.


Süßigkeitenregen für Kinder

Aber vorher tummelten sich bei frühlingshaftem Wetter Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Straßen. Die Narren auf den Wagen zeigten sich gönnerhaft: Überall flogen süße Naschereien, Bonbons und Chips, die von erwartungsvoll ausgestreckten Kinder- und Erwachsenenhänden gefangen wurden.


Unterhaltung mit Tanz und Musik

Zwischen den Wagen liefen Mitglieder des Stegaurach Dance Teams, des Faschingsverein Stegaurach, der Minigarde Baunach, und des RMV Concordia Strullendorf Young Team II, die die Menge mit beeindruckenden Kunststücken und fröhlichen Tanzeinlagen unterhielten.
Musikalisch unterstützt wurde das Spektakel durch Musikvereine wie den Aurachtaler Blasmusikverein Walsdorf e.V..


Beeindruckend gestaltete Wägen

Besonders eindrucksvoll und raffiniert gestaltet war das Gefährt der Aurachtaler Reservistenkameraden, das von Hexen, die auf Besen ritten und Punsch in einem großen Kessel kochten, begleitet wurde. Es erinnerte an das Märchen "Hänsel und Gretel", da einige Kinder in mittelalterlichen Klamotten in einer Käfigattrappe auf dem Wagen "gefangen" waren.

Auch auffällig war der als "Minion" - ein besonders bei Kindern beliebter, gelber Filmcharakter - gestalteter Wagen des Gewerbe-Stammtischs, der ganz unter dem Thema des Films "Ich, einfach unverbesserlich" stand. Auch die Begleiter des Wagens waren als "Minions" verkleidet.

Es wurde aber auch aktuelle Probleme thematisiert. Ein Wagen mit der Aufschrift "Erlau bewegt" beschäftigte sich beispielsweise mit dem Klimawandel und parodierte ein Weihnachtsfest bei "13 Grad plus" mit den Sprüchen "1950 war es weiß, 2050 wird es heiß - Klimawandel volle Kanne, trocken ist die Nordmannstanne" und "Der Klimawandel macht uns Sorgen, denkt doch alle mal an Morgen!"