2015, nach dem Abschluss, zog es Katharina Rehn nach Berlin.

In der Hauptstadt sollte sie an einer über zwei Jahre laufenden Produktion am Berliner Ensemble mitwirken. Damals empfand Katharina Rehn das als einen "Ritterschlag", heute betrachtet sie die Sache wesentlich nüchterner und spricht rückblickend von einem "naiven Berufsanfängergefühl". Sie verbindet diese Zeit mit einigen schlechten Erfahrungen, erinnert sich an den enormen Ellenbogeneinsatz unter den Schauspielern, an Meinungsverschiedenheiten mit der Intendanz. Doch Katharina Rehn wollte den "Preis der Anpassung" nicht zahlen.

Deshalb lebt und arbeitet sie heute in Bamberg. Sibylle Broll-Pape, die Katharina Rehn bereits durch ein Vorsprechen kurz nach dem Studium kannte, bot ihr an, ein festes Ensemblemitglied am E.T.A.-Hoffmann-Theater zu werden. Katharina Rehn sagte zu.