Der Landkreis Bamberg und die Gemeinden Altendorf, Buttenheim, Hirschaid und Strullendorf fordern seit 2017, dass zeitgleich mit dem Bahnausbau eine zusätzliche Autobahnauffahrt entstehen soll. „Mit der direkten Anbindung von Altendorf an die Autobahn A73 entlasten wir rund 25.000 Menschen im südlichen Landkreis Bamberg vom Verkehr“, sagt der Bamberger Landrat Johann Kalb. Deshalb freue es ihn „außerordentlich“, dass Altendorf südlich des Ortes nun mit drei neuen Kreisverkehren und einer Bahnüberführung direkt an die Autobahnauffahrt Buttenheim angebunden werden wird.

„Seit 2017 stehen wir mit allen Beteiligten im intensiven Austausch, beide Maßnahmen - Ausbau der Bahnlinie und Bau der Autobahnauffahrt - zeitgleich zu verwirklichen“, erklärte Kalb und verwies auf eine Reihe von Gesprächen und schriftlichem Austausch mit Bahn- und Straßenbauverwaltung. „Es ist maßgeblich Staatssekretär Thomas Silberhorn zu verdanken, dass sowohl die Kreisverkehre als auch die Anbindung an die Autobahn realisiert werden“, so Landrat Johann Kalb.

Neue Auffahrt auf die A73

Die Gesamtplanung sieht nun vor, dass südlich von Altendorf bei der Firma Röckelein ein Kreisverkehr an der Staatsstraße 2244 entsteht. Von dort soll dann die neue Auffahrt in östliche Richtung auf die A73 über eine neue Bahnüberführung führen. Östlich und westlich der Autobahn soll der Verkehr ebenfalls über zwei neue Kreisverkehre geführt werden.  

„Damit lenken wir auch den Verkehr, der vom Süden des Landkreises in die Fränkische Schweiz führt, aus der Ortschaft heraus“, schilderte Kalb bei einem Ortstermin mit Staatssekretär Thomas Silberhorn und den Bürgermeistern Michael Karmann und Karl-Heinz Wagner. Die Politiker sprachen von einer „deutlichen Entlastung für Altendorf, Buttenheim, Hirschaid und Strullendorf“.