Die Leute auf dem Jura müssen in erster Linie arbeiten. Wohl deshalb legte der Gemeinderat von Königsfeld drei Anlässe zu einer Feier zusammen: den Tag der Franken, die 1275-Jahrfeier der urkundlichen Erwähnung des Ortes und den Geburtstag ihres Pfarrers.

Bei dem Heimatabend auf dem Kirchplatz wies Bürgermeisterin Gisela Hofmann (BBL) auf die über 7000-jährige Geschichte hin, die bei Ausgrabungen längst bewiesen sei. Musikalisch begleitete die "Blaskapelle Aufseßtaler" aus Königsfeld unter der Dirigentin Elke Grasser. In gekonnter, professioner Weise moderierte Hilduin Lang. Mit seinen ironischen, spitzbübischen und humorvollen Beiträgen hatte er immer wieder die Lacher auf seiner Seite.
Katharina Dormann vom Fränkische Schweiz Verein erklärte in Mundart die vielfältige Wirkung der Kräuter aus Omas Garten.
Erstaunlich, für welche großen und kleinen Wehwehchen es natürliche Mittelchen gab. Auch Dormanns zweiter Beitrag über einen Doktorbesuch wirkte erheiternd.

Neben der Blaskapelle war der Gesangverein Liederkranz mit seiner Dirigentin Claudia Kestler-Böhm die zweite tragende musikalische Säule des Abends. Das "Ständerla" zum Geburtstag und die anschließenden Glückwünsche nahm Pfarrer Michael Herrmann dankend entgegen. Das rote Franken-T-Shirt, das ihm am Anfang die Bürgermeisterin übergab, bereitete ihm aber doch etwas Schwierigkeiten, denn er wolle treu bleiben und trage lieber seine schwarzen Soutane, gab er zur Begründung an.

Petra Weidner von der Theatergruppe der DJK erzählte die Sage über die Entstehung Königsfelds. Lacher über Lacher erntete dieselbe Gruppe unter der Regie von Udo Hofmann mit ihrem Theaterstück: "Rache ist Blutwurst".

Ebensolchen Erfolg hatte Arneth Lehner mit seinen spontanen Beiträgen. Auch die von Bernadette Niemetz vorgetragene "Entrümpelungsaktion beim Opa" brachte viele zum Schmunzeln und Nachdenken.

Nach dem gemeinsam gesungenen und gespielten Frankenlied ließen sich alle noch vom Pfarrgemeinderat mit Essen und Trinken bewirten. Organisiert hatten dies Anton Först und Anita Bezold. Der Erlös und die Spenden waren für den Kindergarten bestimmt. Es wären nicht die Königsfelder, wenn sie nicht noch den neuen Tag begrüßt hätten. Unter ihnen waren auch die Ortsbäuerin, Königin Silvia und ihr Mann Kaiser Heinrich.

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Flotte Weisen spielten die Aufseßtaler beim Heimatabend im Pfarrhof in Königsfeld.

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Mit Stolz hissten die Königsfelder die Frankenfahne.

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Fotos: Joseph Beck