Es ist mucksmäuschenstill im abgedunkelten Saal der Grund- und Mittelschule Zapfendorf. Die elf-, zwölfjährigen Buben und Mädchen der 5. und 6. Klasse verfolgen aufmerksam den Film über Pablo, einen quirligen Jungen (9) hoch im Norden Brasiliens. Mit großen Augen sehen die fränkischen Schüler, wie Pablo barfuß Fußball spielt, auf Mango-Bäume klettert, gerne in die Schule geht und im Fluss Tapajós herumplantscht. Der kleine Brasilianer und seine Familie sind mit ihrem einfachen, aber gutem Leben im Dorf Pimental glücklich. Doch Gefahr droht!

Die jungen Zapfendorfer fiebern mit. Auch so kann Religionsunterricht aussehen, der heute so ganz anders von den verantwortlichen Lehrern - Pfarrer Kornelius Holmer (evangelisch) und Schwester Mechthild Thürmer (katholisch) - anberaumt ist.