Ich wünsche dem Orchester natürlich die tolle Zukunft, die es verdient hat, deswegen soll man auch nicht allzu viele Tränen vergießen.

16 Jahre in Bamberg, eine lange Ära in diesen Zeiten. Was wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben? Welche Höhepunkte gab es?
Bei mir daheim hängt im Flur ein Plakat von unserer Zeit in Edinburgh, wo wir fünf verschiedene Konzerte in sechs Tagen gespielt haben, eins war der gesamte Tristan. Jedesmal wenn ich an dem Plakat vorbeigehe, bekomme ich Angst, denn es ist eigentlich unmöglich, das kann kein Orchester mehr machen. Das haben wir doch geschafft, und wir haben es toll geschafft gerade nach einer ersten Zeit des Zusammenwachsens. Das war eine echte Herausforderung. Dann in Luzern den Ring, Così fan tutte hier, das fand ich auch schön, und dann mehrmals Mahler und Schubert: Da zeigt es sich, dass man Leben und Musik nicht trennen kann.